Staatssekretär Bernd Sibler

besucht am Montag, den 3. November 2014, um 9.00 Uhr, das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und informiert sich vor Ort über aktuelle Arbeitsschwerpunkte.

Epistemologies of In-Betweenness: East Central Europe and the World History of Social Science, 1890-1945.

Workshop.
Datum: 29.–30. Mai 2015
Ort: Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg
Call for Papers

Migration in and out of East and Southeast Europe: Values, Networks, Well-Being

Dritte Jahrestagung des IOS.
Datum: 2.–4. Juli 2015
Ort: Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg.
Call for papers

Institut für Ost- und Südosteuropaforschung

Das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die aus der zum 1. Januar 2012 erfolgten Fusion von Osteuropa-Institut und Südost-Institut hervorgegangen ist. Das IOS führt die Arbeit dieser beiden traditionsreichen Institute in neuer Form fort. Es zeichnet sich zum einen durch die Bündelung von geschichts- und wirtschaftswissenschaftlicher Expertise aus, zum anderen durch die Betrachtung des östlichen und des südöstlichen Europas. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die ausgeprägte internationale Ausrichtung des Instituts. Seine drei Tätigkeitsschwerpunkte sind:

  • Forschung: Das IOS erforscht die wirtschaftlichen und die historischen Entwicklungen Ost- und Südosteuropas; die Forschung verfolgt dabei insbesondere vergleichende und transnationale Perspektiven sowie interdisziplinäre Ansätze. Regionale Schwerpunkte sind Südosteuropa und das Gebiet der ehemaligen Sowjetunion.
  • Wissenschaftliche Infrastruktur- und Dienstleistungen: Das IOS gibt Fachzeitschriften, Buchreihen, Working Papers und Grundlagenwerke heraus, organisiert wissenschaftliche Veranstaltungen und bietet elektronischen Fachdatenbanken sowie Forschungsportale an.
  • Bibliothek: Mit mehr als 300.000 Medieneinheiten gehört sie zu den international führenden Forschungsbibliotheken für Ost- und Südosteuropa. Neben der Literaturversorgung betreibt die Bibliothek den Aufbau elektronischer Forschungsumgebungen sowie die Digitalisierung ausgewählter Bestände.

Weitere Arbeitsfelder des IOS sind die Beteiligung an der universitären Lehre, die Betreuung von Doktorand/inn/en und von Gastwissenschaftler/inne/n sowie die Beratung von Politik und Öffentlichkeit.

Das Institut wird von der Stiftung zur Erforschung von Ost- und Südosteuropa, einer Stiftung des öffentlichen Rechts, betrieben. Die Grundfinanzierung erfolgt durch den Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst; daneben werden Drittmittel für Forschungsprojekte und für die Schaffung von Forschungsinfrastrukturen eingeworben.

Das IOS ist eines der drei Trägerinstitute des Wissenschaftszentrums Ost- und Südosteuropa Regensburg (WiOS). Als An-Institut kooperiert es auf verschiedenen Ebenen eng mit der Universität Regensburg. Das IOS ist eine der beteiligten Einrichtungen der im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern geförderten Graduiertenschule für Ost-und Südosteuropastudien.

Über aktuelle Entwicklungen des IOS können Sie sich auf Facebook oder ostBLOG: Ost- und Südosteuropa im Fokus der Wissenschaft | Informationsraum zu Forschung und Service des Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung, dem Institutsblog, informieren.