IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Corruption in Eastern/Southeastern Europe and Latin America: Comparative Perspectives

Fifth Annual Conference of the Institute for East and Southeast European Studies
29 June – 1 July 2017, IOS Regensburg.

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 13.30–15.00 Uhr
Ort: WiOS, Landshuter Str. 4 (Raum 109)
Programm Sommer 2017

Forschungskolloquium: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr
Ort: WiOS, Landshuter Str. 4 (Raum 017)
Programm Sommersemester 2017

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News – Details

19. März 2017
IESES

DFG bewilligt Fortsetzung für das Projekt GeoPortOst

Das Kartenportal GeoPortOst umfasst derzeit mehr als 900 vorwiegend thematische Karten. Thematische Karten dienen der Verräumlichung von nichtterritorialen Argumenten und visualisieren das Narrativ, in das sie eingebettet sind. Entscheidend für das Verständnis dieser Karten ist neben ihrer geografischen Ebene also der jeweilige thematische Kontext, den sie visuell chiffrieren.
Ziel des Folgeprojekts GeoPortOst II, das die DFG zum März 2017 bewilligt hat, ist es, die Kontexte und Datengrundlagen thematischer Karten zu einer quellenkritischen Überprüfung, aber auch zur Weiterverarbeitung freizulegen.
Das Portal wird zunächst u. a. um Born Digitals aus Datenbanken und Partnerprojekten ergänzt, wodurch die Aktualität der zugänglich gemachten Ressourcen gesteigert wird und diachrone Vergleiche zu behandelten Themen unterstützt werden (z. B. die kartografische Darstellung von Migration, ethnischen Minderheiten, Konflikten oder Grenzfestlegungen seit 1800).
Zudem wird der Prozess der Georeferenzierung, durch den die Dokumente auf ihre Lagegenauigkeit überprüft werden, fortgeführt.
Neu implementiert wird mit dem MapContextualizer ein offenes Annotationswerkzeug, über das die Koordinaten einer Karte mit Kontextinformationen (z. B. Daten aus statistischen Atlanten) verknüpft werden können. Dadurch wird die semiotische Beziehung zwischen der Darstellung von Raum als dauerhafter Kategorie und den auf ihr symbolisierten zeitlichen sowie sachlichen Informationen decodiert; die Karte wird als „raisonnement spatial“ entschlüsselt.
Zugleich gewinnen wir die Möglichkeit, Karten als geografische Repräsentationen von nichtgeografischen Diskursen semantisch recherchierbar zu machen.
Nach der überwältigenden öffentlichen Resonanz auf GeoPortOst I ist das von der DFG als „Pionierleistung“ bewertete Vorhaben erneut als Citizen Science-Projekt konzipiert, um, den Zielen der Leibniz-Gemeinschaft entsprechend, seine direkte gesellschaftliche Relevanz zu erhöhen.