IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Corruption in Eastern/Southeastern Europe and Latin America: Comparative Perspectives

Fifth Annual Conference of the Institute for East and Southeast European Studies
29 June – 1 July 2017, IOS Regensburg.
Flyer
Plakat
Anmeldung zur Eröffnungsveranstaltung

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 13.30–15.00 Uhr
Ort: WiOS, Landshuter Str. 4 (Raum 109)
Programm Sommer 2017

Forschungskolloquium: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr
Ort: WiOS, Landshuter Str. 4 (Raum 017)
Programm Sommersemester 2017

1st Corridors Young Researchers Workshop

Obstacles and Opportunities for Dialogue and Cooperation in Protracted Conflicts.
September 3 – 9, 2017, Regenstauf (Germany)
Call for Participants.
The application deadline is June 30.

Doppeltagung (Regensburg, Marburg):

Bilder und Sprachen von Not, Gewalt und Mobilisierung. Das östliche Europa nach 1918 in medialen Repräsentationen

Call for papers

1. Tagung: Der Nachkrieg
IOS Regensburg 12.–13. April 2018

Eine ausführliche Beschreibung der Tagung und des CfP finden Sie hier.
Bitte bewerben Sie sich über dieses Onlineportal.
Deadline für Referatsvorschläge: 31. Juli 2017

Freie Stellen Text
Gastwiss. Programm Text
Leibniz

Institutionelle Pilotregionen: Ein Katalysator für strukturelle Reformen?

Projektleitung: Jürgen Jerger, Projektverantwortliche: Manuela Troschke
Kooperationspartner: Universität Regensburg; Forschungsgruppe Grenzraum e.V.
Laufzeit: Juli 2012 – Oktober 2012
Auftraggeber: Bundesministerium der Finanzen

Die Krisenregionen Europas können nur durch tiefgreifende Reformen wieder zu einem langfristigen Stabilitätskurs zurückkehren. Der Vergleich mit den osteuropäischen Transformationsstaaten, die in den letzten beiden Jahrzehnten diesen teilweise schmerzhaften Prozess durchlaufen haben, zeigt dass Reformen von der Bevölkerung und politischen Entscheidungsträgern mitgetragen werden müssen, wenn es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben und zu Mittelverschwendung kommen soll. Institutionelle Reformen in ausgewählten Pilotregionen könnten dazu beitragen, den Reformwillen und die Reformfähigkeit mit begrenztem finanziellem Aufwand zu testen, um im Erfolgsfalle die Maßnahmen ausweiten zu können.

Bewährt haben sich vergleichbare Ideen in den sogenannten Sonderwirtschaftszonen Asiens. Allerdings wurden hier vor allem finanzielle Anreize für Investoren gesetzt, während institutionelle Erleichterungen nur  begleitende Maßnahmen waren. Auch lassen nationales und europäisches Recht Ausnahmeregelungen auf subnationaler Ebene nur begrenzt zu. Insofern liegt es näher, bereits bestehende Instrumente europäischer Regionalpolitik für den Einsatz in Pilotregionen auszuweiten und zu modifizieren; eine vordergründige Erfolgsgeschichte, wie die asiatischen Sonderwirtschaftszonen sie geschrieben haben, kann schon allein aufgrund der geltenden europäischen Sozialstandards so nicht wiederholt werden.

Projektveröffentlichung: Jürgen Jerger (Projektleiter), Manuela Troschke, Alexander Graser, Markus Lemberger und Johannes Müller, Institutionelle Pilotregionen: Ein Katalysator für strukturelle Reformen?, IOS Working Paper Nr. 326, Februar 2013.