IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Corruption in Eastern/Southeastern Europe and Latin America: Comparative Perspectives

Fifth Annual Conference of the Institute for East and Southeast European Studies
29 June – 1 July 2017, IOS Regensburg.
Flyer
Plakat
Anmeldung zur Eröffnungsveranstaltung

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 13.30–15.00 Uhr
Ort: WiOS, Landshuter Str. 4 (Raum 109)
Programm Sommer 2017

Forschungskolloquium: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr
Ort: WiOS, Landshuter Str. 4 (Raum 017)
Programm Sommersemester 2017

1st Corridors Young Researchers Workshop

Obstacles and Opportunities for Dialogue and Cooperation in Protracted Conflicts.
September 3 – 9, 2017, Regenstauf (Germany)
Call for Participants.
The application deadline is June 30.

Doppeltagung (Regensburg, Marburg):

Bilder und Sprachen von Not, Gewalt und Mobilisierung. Das östliche Europa nach 1918 in medialen Repräsentationen

Call for papers

1. Tagung: Der Nachkrieg
IOS Regensburg 12.–13. April 2018

Eine ausführliche Beschreibung der Tagung und des CfP finden Sie hier.
Bitte bewerben Sie sich über dieses Onlineportal.
Deadline für Referatsvorschläge: 31. Juli 2017

Freie Stellen Text
Gastwiss. Programm Text
Leibniz

Rom, Moskau und die Russlanddeutschen: Konfessionelle und diplomatische Verflechtungen ungleicher Akteure zur Zeit der Sowjetunion

Projektleiterin: Katrin BOECKH
Kooperationspartnerin: Prof. Dr. Emilia Hrabovec, Bratislava
Laufzeit: 2012-2016
Gefördert von: Bundesbeauftragter für Kultur und Medien

Das Forschungsprojekt soll religiöse Netzwerke der Russlanddeutschen in der Zwischenkriegszeit während des Stalinismus und der religiösen Verfolgungen analysieren. Es soll untersuchen, wie Russlanddeutsche im Rahmen ihrer konfessionellen Verankerung auf die Bedrohung ihrer kulturellen Identität reagierten, welche auch klandestinen Abwehrmechanismen sie entwickelten und inwieweit gerade interkonfessionelle sowie interethnische Beziehungen – zwischen Lutheranern, Mennoniten und Katholiken bzw. zu anderen Minderheiten wie Polen, Litauern u.a. – stabilisierende Faktoren in einem instabilen politischen Umfeld bilden konnten. Das Gesamtprojekt soll politisch, diplomatiegeschichtlich und konfessionell-kulturell relevante Handlungsfelder herausheben, auf denen die Russlanddeutschen, die Sowjetregierung und die römische Kurie während der 20er und dann während der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts in Kontakt standen, aufeinander reagierten und gewissermaßen auch miteinander agierten.

Publikationen:

KonNetz: Konfessionelle Netzwerke der Deutschen in Russland 1922-1941. Quellen-Datenbank. Hrsg. von Katrin Boeckh und Emília Hrabovec. Unter Mitarbeit von Steffi Keil. Unter: http://konnetz.ios-regensburg.de/about.php