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Dienstagsseminare des AB Ökonomie am IOS
Programm Sommer 2014

Kolloquien
Forschungskolloquium „Neue Perspektiven in der südost‐und osteuropäischen Geschichte"
Programm Sommersemester 2014

Presse – Pressemitteilungen

Gründung des Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg

Mit Jahresbeginn nahm das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg seine Tätigkeit auf. Dieses neue Institut ist aus der Vereinigung der traditionsreichen Institute Osteuropa-Institut und Südost-Institut entstanden, die seit 2007 in Regensburg ansässig sind.

Das IOS, ein An-Institut der Universität Regensburg, ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Es wird von einer Stiftung des öffentlichen Rechts, der Stiftung zur Erforschung von Ost- und Südosteuropa betrieben und ist eines von drei Trägerinstituten des Wissenschaftszentrums Ost- und Südosteuropa Regensburg (WiOS). Die Grundfinanzierung erfolgt durch das Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Freistaats Bayern. Daneben werden Drittmittel für Forschungsprojekte und für die Schaffung von Forschungsinfrastrukturen eingeworben.

Das IOS führt die Arbeit der beiden traditionsreichen Institute, Südost- und Osteuropa-Institut in neuer Form fort. Es zeichnet sich zum einen durch die Bündelung von geschichts- und wirtschaftswissenschaftlicher Expertise aus, zum anderen durch die Betrachtung des östlichen und südöstlichen Europas. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die ausgeprägte internationale Ausrichtung des Instituts. Drei seiner Aufgabenfelder sind Forschung, Wissenschaftliche Infrastruktur- und Dienstleistungen sowie die Bibliothek. Ferner umfasst der Tätigkeitsbereich des IOS die Beteiligung an der universitären Lehre, die Betreuung von Doktorand/inn/en und von Gastwissenschaftler/inne/n sowie die Beratung von Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit.

Innerhalb der Forschung legt das Institut den Fokus auf die wirtschaftlichen - zeitlichem Schwerpunkt seit ca. 1800 – und die historischen Entwicklungen in Ost- und Südosteuropas und verfolgt dabei insbesondere vergleichende und transnationale Perspektiven sowie interdisziplinäre Ansätze.

Das IOS veröffentlicht Fachzeitschriften, Buchreihen und Working Papers, organisiert wissenschaftliche Veranstaltungen und bietet elektronischen Fachdatenbanken sowie Forschungsportale an.

Die Bibliothek gehört mit den mehr als 300.000 Medieneinheiten zu einer der umfangreichsten wissenschaftlichen Spezialbibliotheken zu Geschichte, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Osteuropas in Europa. Neben der Literaturversorgung betreibt die Bibliothek den Aufbau elektronischer Forschungsumgebungen sowie die Digitalisierung ausgewählter Bestände.

Mittelfristig strebt das Institut die Aufnahme in die Wissenschaftsgemeinschaft Leibniz (WGL) an. Die Gründung des IOS ist der Grundstein dafür, dass der Prozess der Leibniz-Werdung nunmehr greifbare Formen annehmen kann! 

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Angelika Meier
Verwaltungsleiterin/ kaufmännische Geschäftsführerin 

Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS)
 - Öffentlichkeitsarbeit -

26. April 2012

 

Landshuter Straße 4
93047 Regensburg  
Telefon 0941/943-5438
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