Epistemologies of In-Betweenness: East Central Europe and the World History of Social Science, 1890-1945.

Workshop.
Datum: 29.–30. Mai 2015
Ort: Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg
Deadline for submissions: December 1, 2014
Call for Papers

Migration in and out of East and Southeast Europe: Values, Networks, Well-Being

Dritte Jahrestagung des IOS.
Datum: 2.–4. Juli 2015
Ort: Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg
Deadline for paper proposal submissions: January 18, 2015
Call for papers

Das „Handbuch zur Geschichte Südosteuropas“ ist ein im Frühjahr 2010 angelaufenes und langfristig angelegtes Projekt. Geplant ist, nicht allein ein wissenschaftliches Kompendium zu schaffen, das sich an den Bedürfnissen sowohl der historischen Forschung als auch der universitären Lehre ausrichtet und zudem ein nicht in der Südosteuropaforschung verankertes Publikum anspricht. Vielmehr will das Handbuch auf der Basis eines gebündelten Überblicks über den Forschungsstand Forschungslücken benennen und teilweise füllen sowie Impulse für zukünftige Forschungen geben. Dabei liegt ein besonderes inhaltliches Anliegen dieses gesellschaftsgeschichtlich angelegten Handbuches darin, die vielfältigen historischen und kulturellen Verflechtungen Südosteuropas mit anderen Teilen Europas, der Mittelmeerwelt und dem Nahen Osten darzulegen.

Insgesamt sind sechs Bände zu den Themenblöcken „Herrschaft und Politik“ (Bände 1/2), „Sprache und Kultur“ (Bände 3/4), „Wirtschaft und Gesellschaft“ (Bände 5/6) im Entstehen. Die Themen sind jeweils chronologisch in „Vormoderne“ und „Moderne“ gegliedert, wobei das Handbuch über diese Begrifflichkeiten reflektieren wird. Durch die Verwendung dieser groben, aber problembezogenen Periodisierung soll auch zum Ausdruck gebracht werden, dass die in Mittel- und Westeuropa üblichen Periodisierungsschemata die Besonderheiten der historischen Entwicklung Südosteuropas ungenügend berücksichtigen. Die „Vormoderne“ lassen wir damit mit der römischen Kaiserzeit beginnen, was ein Novum in der Südosteuropaforschung darstellt. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten des diachronen Imperienvergleichs sowie der Diskussion des Weiterwirkens antiker Erbschaften. Die konzeptionellen Grundlagen des Handbuches beruhen dabei auf einem interdisziplinären Zugang und einem primär themen- und problemorientierten Zugriff; es geht um die Klärung von Fragen, nicht um die chronologische Aneinanderreihung von Ereignissen.

Aufgrund dieser Anlage wird das Handbuch eine Sonderstellung in der wissenschaftlichen Literatur zum südöstlichen Europa einnehmen, auf dem deutschsprachigen Buchmarkt wie auch darüber hinaus.

Für den Erfolg dieses Handbuchprojektes ist das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) auf eine möglichst breite Verankerung in der Forschungslandschaft angewiesen, ohne die ein solches Projekt nicht zu realisieren ist. So konnten als Mitherausgeber der einzelnen Bände folgende Wissenschaftler gewonnen werden: Hannes Grandits (HU Berlin) für Band 2, Markus Koller (RU Bochum) für Band 5, Fritz Mitthof (Universität Wien) für Band 1, Walter Puchner (Universität Athen) für Band 3, Klaus Roth (Ludwig-Maximilians-Universität München) für Band 4, Holm Sundhaussen (FU Berlin) für Band 6, Christian Voß (HU Berlin) für Band 4 und Ioannis Zelepos (Universität Wien und Universität Regensburg) für Band 3. Die Autorinnen und Autoren rekrutieren sich aus den führenden Südosteuropawissenschaftlern im In- und Ausland.

Verantwortliche Gesamtherausgeber sind: Ulf Brunnbauer, zugleich Mitherausgeber von Band 6, und Konrad Clewing, zugleich Mitherausgeber von Band 2 (beide vom IOS); sowie Oliver Jens Schmitt (Universität Wien), zugleich Mitherausgeber von Band 1.
Die Redaktion und Koordination hat Edvin Pezo inne.
geplante Laufzeit: 2010-2018
Kontakt: pezoclearclearclearclearclearios-regensburgclearclearde

Eine ausführlichere Selbstdarstellung zum Handbuchprojekt können Sie der Datei Handbuch zur Geschichte Südosteuropas-im Detail‘ entnehmen.


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