Staatssekretär Bernd Sibler

besucht am Montag, den 3. November 2014, um 9.00 Uhr, das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und informiert sich vor Ort über aktuelle Arbeitsschwerpunkte.

Epistemologies of In-Betweenness: East Central Europe and the World History of Social Science, 1890-1945.

Workshop.
Datum: 29.–30. Mai 2015
Ort: Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg
Call for Papers

Migration in and out of East and Southeast Europe: Values, Networks, Well-Being

Dritte Jahrestagung des IOS.
Datum: 2.–4. Juli 2015
Ort: Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg.
Call for papers

Arbeitsbereich Geschichte

Ost- und Südosteuropa eröffnen ein breites Spektrum an für die historische Forschung bedeutsamen Problemstellungen. Der Arbeitsbereich Geschichte untersucht diese nicht aus nationalgeschichtlicher Perspektive, sondern in ihren unterschiedlichen regionalen Verflechtungen. Gerade die Beziehungsgeflechte mit anderen Räumen tragen zur Spezifik der historischen Prozesse in Ost- und Südosteuropa bei.

Im Vordergrund der Forschung stehen Fragen des gesellschaftlichen Wandels sowie der Legitimation von Herrschaft. Thematische Schwerpunkte liegen auf der Auseinandersetzung mit imperialen Ordnungen, mit Migrationsbewegungen und mit der Gesellschaftsgeschichte des Staatssozialismus. Diese Themenfelder unterstreichen den Mehrwert der Beschäftigung sowohl mit Ost- als auch Südosteuropa: Komparative Verfahren können die unterschiedlichen Entwicklungswege in den beiden Regionen erklären und Binnenperspektiven aufbrechen.

Der Arbeitsbereich Geschichte betreut zentrale Publikationsreihen für die ost- und südosteuropäische Geschichte: die Zeitschriften Jahrbücher für Geschichte Osteuropas“, Südosteuropa und Südost-Forschungen sowie die Buchreihe Südosteuropäische Arbeiten. Zudem erarbeitet er Grundlagenwerke, wie das Handbuch zur Geschichte Südosteuropas, und in Kooperation mit der Bibliothek, elektronische Forschungsinfrastrukturen.