IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 13.30–15.00 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 109)
Programm Herbst / Winter 2018/2019

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Leibniz

Aktuelles – Details

12. September 2018
Publikationen

September-Heft 2018 von Economic Systems erschienen

Economic Systems, Volume 42, Issue 3 pp. 385–532 (September 2018)

Die zehn Beiträge des September-Heftes 2018 weisen einen Schwerpunkt zum komparativen Verhalten von Unternehmen auf. Im lead article zeigt Sanna Kurronen (Natural resources and capital structure), dass Länderspezifika häufig vernachlässigte Determinanten der Kapitalstruktur von Unternehmen sind. Insbesondere haben in rohstoffreichen Ländern die Unternehmen, die auch im Rohstoffsektor aktiv sind, eine geringere Verschuldung als alle andern Firmen außerhalb der Rohstoff- oder Finanzsektoren. Gleichzeitig haben diese anderen Firmen auch geringere leverage ratios als ihre Vergleichsfirmen in anderen Ländern. D.h., relativ zu ihrem Kernkapital weisen sie einen höheren Verschuldungsgrad auf.
Antonio Martuscelli und Gonzalo Varela (Survival is for the fittest: Export survival patterns in Georgia) dokumentieren die Schwächen georgischer Exportfirmen bei der Konsolidierung neuer Produkte auf internationalen Märkten und demonstrieren gleichzeitig die Charakteristika erfolgreicher Exportfirmen, die sich insbesondere auf Netzwerkeffekte stützen können.
Kazuhiko Mikami (Are cooperative firms a less competitive form of business? Production efficiency and financial viability of cooperative firms with tradable membership shares) greift eine alte Diskussion auf, derzufolge genossenschaftlich organisierte Unternehmen weniger effizient seien als private Firmen. Der Autor zeigt in einem theoretischen Modell, dass Genossenschaften mit handelbaren Anteilen sich in Bezug auf Effizienz nicht von privaten Firmen unterscheiden müssen.
Der neueste Journal Citations Report von Thomson Reuters dokumentiert einen weiteren Anstieg des Impact Factors für Economic Systems, nun auf 1,261 für das Jahr 2017. Im zweiten Jahr in Folge ist das der höchste Impact Factor aller Zeitschriften auf dem Gebiet der komparativen Wirtschaftsforschung.