IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 13.30–15.00 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 109); vorerst online via Zoom, link wird mit den Einladungen verschickt!
Programm

Forschungslabor: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr (Lehrstuhl) oder 16–18 Uhr (Graduiertenschule und Leibniz-WissenschaftsCampus)
Ort: WiOS, Landshuter Str. 4 (Raum 017)
Programm

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Gastwiss. Programm Text
Leibniz

Aktuelles – Details

12. November 2018
Publikationen

Ukraine-Analysen Nr. 208 (06.11.2018): "Die Ukraine zieht vor Gericht: Möglichkeiten und Grenzen internationaler Gerichtsbarkeit"

Mit Beiträgen von Dmytro Koval (Kiew), Oksana Senatorowa (Charkiw) und Kateryna Busol (Kiew). 
Die aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen beschäftigt sich mit den juristischen Aspekten des aktuellen Konflikts in der Ostukraine. In seinem Beitrag zum Fall Ukraine gegen Russland, der derzeit am Internationalen Gerichtshof (IGH) anhängig ist, analysiert Dmytro Koval die juristischen Argumente der Streitparteien und die erste Anordnung einstweiliger Maßnahmen gegen Russland. Oksana Senatorowa blickt auf zwanzig Jahre Beziehungen zwischen der Ukraine und dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) zurück und stellt die juristischen sowie politischen Gründe für die Verweigerungshaltung der Ukraine hinsichtlich der Ratifikation des Römischen Statuts dar. Zudem werden die vorläufigen Berichte der IStGH-Chefanklägerin zu der Situation auf der Krim und im Donbass beleuchtet. Der Beitrag von Kateryna Busol ist den Möglichkeiten internationaler Rechtsprechung mit Blick auf Schutz des ukrainischen Kulturgutes auf der Krim gewidmet. Alle drei Autor*innen sind sich der Grenzen internationaler Gerichtsbarkeit bewusst, betonen jedoch die Bedeutung unparteiischer Rechtsprechung für Konfliktbeilegung und Versöhnung.