IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Regensburger Vorträge zum östlichen Europa

Die einzelnen Termine und Vortragsthemen im Herbst-/Winterprogramm 2018 entnehmen Sie bitte dem Plakat.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Vorträgen finden Sie hier.

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 13.30–15.00 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 109)
Programm Herbst / Winter 2018/2019

Forschungslabor: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 017)
Programm Wintersemester 2018/2019

Jüdisches Leben in Regensburg und Mitteleuropa

Eine Vortragsreihe der "Offenen Hochschule" im Hinblick auf die sich der Neueröffnung der Synagoge im Frühjahr 2019.

Veranstalter: Volkshochschule der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und der Universität Regensburg
Datum: November 2018 bis Februar 2019
Zeit: jeweils montags, von 19.30-21.00 Uhr
Ort: Lesehalle der Stadtbücherei, Haidplatz 8, 93047 Regensburg
Plakat

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Leibniz

News – Details

10. January 2018
Publications

Neuer Aufsatz von Katrin Boeckh über die Ostpolitik der Katholischen Kirche in OSTEUROPA erschienen

Katrin Boeckh: Reformkräfte. Die katholischen Kirchen und die Perestrojka, in: Osteuropa (2017) 9–10, S. 175–190

Katrin Boeckh zeigt auf der Grundlage von Akten des Casaroli-Nachlasses im Vatikanischen Geheimarchiv, welchen Einfluss die katholischen Kirchen in der Sowjetunion auf den Erfolg der Perestrojka hatten:
Das Ende der Kirchenverfolgung unter Michail Gorbačev förderte den gesellschaftlichen Wandel in der Sowjetunion. Davon profitierte auch die griechisch-katholische (unierte) Kirche, die in der Sowjetunion jahrzehntelang unterdrückt worden war. Großen Einfluss auf die neue Kirchenpolitik hatte der Vorsitzende des Rats für Religionsangelegenheiten, Konstantin Charčev. Die Öffnung stieß auch auf internationale Unterstützung. Insbesondere die römisch-katholische Kirche unter Johannes Paul II. erkannte die Chance. Für sie ging in Erfüllung, woran Kardinal Agostino Casaroli, der Architekt der Ostpolitik des Vatikan, viele Jahre lang gearbeitet hatte.