IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 14:00–15:30 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS); vorerst online via Zoom, Anmeldung.
Programm

Forschungslabor: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr (Lehrstuhl) oder 16–18 Uhr (Graduiertenschule und Leibniz-WissenschaftsCampus)
Ort: per Zoom
Programm

Infrastructure in East and Southeast Europe in Comparative Perspective: Past, Present and Future

8th Annual Conference of the Leibniz Institute for East and Southeast European Studies (IOS).
Plakat

Hybrid
Datum
: Donnerstag, 23.09. bis Freitag, 24.09.2021
Zeit: siehe Programm
Ort: Online via Zoom (Meeting-ID: 884 439 7929, Kenncode: 337230) / Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 319).
Gäste sind online willkommen, der Besuch der Tagung vor Ort ist diesmal leider nicht möglich.
Programm

Online
Datum
: dienstags, 5.10., 19.10.2021, jeweils um 16 Uhr
Zeit: siehe Programm
Ort: Online via Zoom (Meeting-ID: 824 5820 1575, Kenncode: 797053).
Programm

Freie Stellen Text
Gastwiss. Programm Text
Leibniz

Prostitution in Tbilisi im 20. und frühen 21. Jahrhundert

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG
Projektdauer: Mai 2018 bis April 2021
Projektbearbeiter: Liana Kupreishvili
Projektleiter: Prof. Dr. Guido Hausmann

Prostitution bzw. Sexarbeit hat sich seit Ende der 1980er Jahre im gesamten östlichen Europa stark ausgebreitet, die Ursachen, Ausprägungsformen sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Prostituierten werden inzwischen auch wissenschaftlich erforscht. Die Historikerin Liana Kupreishvili von der Staatlichen Ilia Universität Tbilisi wird in den kommenden drei Jahren am IOS Prozesse der Marginalisierung und Selbstermächtigung von Prostituierten in der georgischen Hauptstadt Tbilisi untersuchen. In dem neuen DFG-Projekt, das ein Teilprojekt der interdisziplinären DFG-Forschergruppe ‚Urbane Ethiken. Konflikte um gute städtische Lebensführung im 20. und 21. Jahrhundert‘ ist, wird sie Prostituierte und Prostitution in Tbilisi in historischer Perspektive für die Zeit um 1900 und den Zeitraum von Ende der 1980er Jahre bis heute untersuchen. Das Forschungsprojekt möchte dabei vier Prozesse näher erforschen: zum einen Diskussionen und Prozesse der Rekriminalisierung um 1900 und der Entkriminalisierung und des Rechtsschutzes seit Ende der 1980er Jahre bis heute, zweitens soziale und kulturelle (Selbst-) Verortungen von Prostituierten in der urbanen Ordnung und im urbanen Raum von Tbilisi, drittens neue institutionelle Arrangements als Folge von Aushandlungsprozessen unterschiedlicher lokaler Akteure wie Vereinigungen / NGO’s, Stadt, Orthodoxer Kirche u.a. und viertens das interplay zwischen lokalen und globalen Konstellationen und Akteur_innen.