IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Infrastructure in East and Southeast Europe in Comparative Perspective: Past, Present and Future

8th Annual Conference of the Leibniz Institute for East and Southeast European Studies (IOS).
Plakat

Hybrid
Datum
: Donnerstag, 23.09. bis Freitag, 24.09.2021
Zeit: siehe Programm
Ort: Online via Zoom (Meeting-ID: 884 439 7929, Kenncode: 337230) / Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 319).
Gäste sind online willkommen, der Besuch der Tagung vor Ort ist diesmal leider nicht möglich.
Programm

Online
Datum
: dienstags, 5.10., 12.10., 19.10.2021, jeweils um 16 Uhr
Zeit: siehe Programm
Ort: Online via Zoom (Meeting-ID: 824 5820 1575, Kenncode: 797053).
Programm

Call for papers: State Descriptions Revisited: Historical Forms of Territorial Representations, 18-21th centuries

Organizers: Borbála Zsuzsanna Török (Centre for Global Cooperation Research, University Duisburg-Essen) and Guido Hausmann (IOS Regensburg).
Dates: 20-21 January 2022
Location: Leibniz Institute for East and Southeast European Studies (IOS), Regensburg, Germany
Call for papers
Submission deadline: 30 September 2021

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Leibniz

Die aussterbenden karelischen Mundarten in der Oblast Murmansk. Ein Beitrag zur umfassenden Dokumentation und Beschreibung

Projektverantwortlicher: Petar Kehayov  
Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG
Laufzeit: 2017–2020

Die karelischen Dialekte, die in der Oblast Murmansk gesprochen werden, sind kaum dokumentiert und als Folge davon nur wenig erforscht, im Vergleich etwa zu den verwandten Dialekten, die in anderen Regionen Nord-West Russlands gesprochen werden. Wenn man zudem bedenkt, dass das Karelische zu den stark bedrohten Minderheitensprachen in der Oblast Murmansk gehört, ist die extensive Dokumentation und Beschreibung dieser Dialekte eine Angelegenheit von höchster Dringlichkeit. Die konkreten Ziele des Forschungsprojekts sind

  1. die Dokumentierung sowie Archivierung von aktuellen natürlichen Sprachdaten, die am repräsentativsten in Bezug auf die geographischen Faktoren, Herkunft der Sprecher, Alter, Bildungsgrad, Kontakt mit Sprechern anderer Sprachen aus diesem Gebiet sowie anderen extralinguistischen Variablen sind

  2. Beschreibung und Analyse der strukturellen Variation, die in den gesammelten linguistischen Daten in Bezug auf diese Variablen festgestellt wird.

Als Nachkommen unterschiedlicher Migrationswellen, die verschiedenen sozialen Bedingungen und Sprachkontaktsituationen ausgesetzt waren und über ein großes Gebiet verstreut leben, sind die Karelisch-Sprecher in der Oblast Murmansk eine anspruchsvolle Erkenntnisquelle für die aktuelle Forschung zu linguistischer Variation und Sprachtod bei indigenen Völkern.