IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Call for papers: “Nationalism from Below: Popular Responses to Nation-Building Projects in Bessarabia, Transnistria, Moldova”

Leibniz Institute for East and Southeast European Studies (IOS) (in partnership with Plural Forum for Interdisciplinary Studies, Republic of Moldova)
Dates: October 1-2, 2021
Location
: “Hybrid” - IOS Regensburg and ZOOM
Call for papers
Submission deadline: July 1, 2021.

Call for papers: The economics of populism: Drivers and consequences

13th Joint IOS/APB/EACES Summer Academy on Central and Eastern Europe.
Dates: July 5–7, 2021
Location: Tutzing, Lake Starnberg, Germany. Should the pandemic prohibit an offline meeting, the event will be organized in an online or mixed format.
Call for papers
Submission deadline: April 30, 2021.

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 15:00–16.30 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS); vorerst online via Zoom, Anmeldung.
Programm

Forschungslabor: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr (Lehrstuhl) oder 16–18 Uhr (Graduiertenschule und Leibniz-WissenschaftsCampus)
Ort: per Zoom
Programm

Ringvorlesungen CITAS: Area Studies und Raum vom Globalen Süden her neu denken

Sommersemester 2021
Zeit: donnerstags, 18:15-19:45
Ort: online via Zoom
Programm

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Gastwiss. Programm Text
Leibniz

Die aussterbenden karelischen Mundarten in der Oblast Murmansk. Ein Beitrag zur umfassenden Dokumentation und Beschreibung

Projektverantwortlicher: Petar Kehayov  
Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG
Laufzeit: 2017–2020

Die karelischen Dialekte, die in der Oblast Murmansk gesprochen werden, sind kaum dokumentiert und als Folge davon nur wenig erforscht, im Vergleich etwa zu den verwandten Dialekten, die in anderen Regionen Nord-West Russlands gesprochen werden. Wenn man zudem bedenkt, dass das Karelische zu den stark bedrohten Minderheitensprachen in der Oblast Murmansk gehört, ist die extensive Dokumentation und Beschreibung dieser Dialekte eine Angelegenheit von höchster Dringlichkeit. Die konkreten Ziele des Forschungsprojekts sind

  1. die Dokumentierung sowie Archivierung von aktuellen natürlichen Sprachdaten, die am repräsentativsten in Bezug auf die geographischen Faktoren, Herkunft der Sprecher, Alter, Bildungsgrad, Kontakt mit Sprechern anderer Sprachen aus diesem Gebiet sowie anderen extralinguistischen Variablen sind

  2. Beschreibung und Analyse der strukturellen Variation, die in den gesammelten linguistischen Daten in Bezug auf diese Variablen festgestellt wird.

Als Nachkommen unterschiedlicher Migrationswellen, die verschiedenen sozialen Bedingungen und Sprachkontaktsituationen ausgesetzt waren und über ein großes Gebiet verstreut leben, sind die Karelisch-Sprecher in der Oblast Murmansk eine anspruchsvolle Erkenntnisquelle für die aktuelle Forschung zu linguistischer Variation und Sprachtod bei indigenen Völkern.