IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Infrastructure in East and Southeast Europe in Comparative Perspective: Past, Present and Future

8th Annual Conference of the Leibniz Institute for East and Southeast European Studies (IOS).
Plakat

Hybrid
Datum
: Donnerstag, 23.09. bis Freitag, 24.09.2021
Zeit: siehe Programm
Ort: Online via Zoom (Meeting-ID: 884 439 7929, Kenncode: 337230) / Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 319).
Gäste sind online willkommen, der Besuch der Tagung vor Ort ist diesmal leider nicht möglich.
Programm

Online
Datum
: dienstags, 5.10., 12.10., 19.10.2021, jeweils um 16 Uhr
Zeit: siehe Programm
Ort: Online via Zoom (Meeting-ID: 824 5820 1575, Kenncode: 797053).
Programm

Call for papers: State Descriptions Revisited: Historical Forms of Territorial Representations, 18-21th centuries

Organizers: Borbála Zsuzsanna Török (Centre for Global Cooperation Research, University Duisburg-Essen) and Guido Hausmann (IOS Regensburg).
Dates: 20-21 January 2022
Location: Leibniz Institute for East and Southeast European Studies (IOS), Regensburg, Germany
Call for papers
Submission deadline: 30 September 2021

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Leibniz

Institutionelle Pilotregionen: Ein Katalysator für strukturelle Reformen?

Projektleitung: Jürgen Jerger, Projektverantwortliche: Manuela Troschke
Kooperationspartner: Universität Regensburg; Forschungsgruppe Grenzraum e.V.
Laufzeit: Juli 2012 – Oktober 2012
Auftraggeber: Bundesministerium der Finanzen

Die Krisenregionen Europas können nur durch tiefgreifende Reformen wieder zu einem langfristigen Stabilitätskurs zurückkehren. Der Vergleich mit den osteuropäischen Transformationsstaaten, die in den letzten beiden Jahrzehnten diesen teilweise schmerzhaften Prozess durchlaufen haben, zeigt dass Reformen von der Bevölkerung und politischen Entscheidungsträgern mitgetragen werden müssen, wenn es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben und zu Mittelverschwendung kommen soll. Institutionelle Reformen in ausgewählten Pilotregionen könnten dazu beitragen, den Reformwillen und die Reformfähigkeit mit begrenztem finanziellem Aufwand zu testen, um im Erfolgsfalle die Maßnahmen ausweiten zu können.

Bewährt haben sich vergleichbare Ideen in den sogenannten Sonderwirtschaftszonen Asiens. Allerdings wurden hier vor allem finanzielle Anreize für Investoren gesetzt, während institutionelle Erleichterungen nur  begleitende Maßnahmen waren. Auch lassen nationales und europäisches Recht Ausnahmeregelungen auf subnationaler Ebene nur begrenzt zu. Insofern liegt es näher, bereits bestehende Instrumente europäischer Regionalpolitik für den Einsatz in Pilotregionen auszuweiten und zu modifizieren; eine vordergründige Erfolgsgeschichte, wie die asiatischen Sonderwirtschaftszonen sie geschrieben haben, kann schon allein aufgrund der geltenden europäischen Sozialstandards so nicht wiederholt werden.

Projektveröffentlichung: Jürgen Jerger (Projektleiter), Manuela Troschke, Alexander Graser, Markus Lemberger und Johannes Müller, Institutionelle Pilotregionen: Ein Katalysator für strukturelle Reformen?, IOS Working Paper Nr. 326, Februar 2013.