IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Call for Applications: Workshop “Human Rights Empowerment – Researching and Teaching Human Rights in Central Asia”

Workshop for civil society activists and practitioners
Organizers: Anja Mihr (OSCE Academy), Cindy Wittke (IOS)
Dates: 6–8 October 2021
Location: OSCE Academy in Bishkek, Kyrgyz Republic
Funding: German Academic Exchange Service (DAAD)
Submission deadline: 15 August 2021
Details: Call for applications (pdf)

Call for applications: Workshop “Human Rights in Central Asia: Troubled Nexuses between Internationalization, Nation Building and Civil Society”

International workshop for young academics and scholars
Organizers: Anja Mihr (OSCE Academy), Cindy Wittke (IOS)
Dates: 4–6 October 2021
Location: OSCE Academy in Bishkek, Kyrgyz Republic
Funding: German Academic Exchange Service (DAAD)
Submission deadline: 15 August 2021
Details: Call for applications (pdf)

Call for papers: State Descriptions Revisited: Historical Forms of Territorial Representations, 18-21th centuries

Organizers: Borbála Zsuzsanna Török (Centre for Global Cooperation Research, University Duisburg-Essen) and Guido Hausmann (IOS Regensburg).
Dates: 20-21 January 2022
Location: Leibniz Institute for East and Southeast European Studies (IOS), Regensburg, Germany
Call for papers
Submission deadline: 30 September 2021

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Leibniz

Prostitution in Tbilisi im 20. und frühen 21. Jahrhundert

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG
Projektdauer: Mai 2018 bis April 2021
Projektbearbeiter: Liana Kupreishvili
Projektleiter: Prof. Dr. Guido Hausmann

Prostitution bzw. Sexarbeit hat sich seit Ende der 1980er Jahre im gesamten östlichen Europa stark ausgebreitet, die Ursachen, Ausprägungsformen sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Prostituierten werden inzwischen auch wissenschaftlich erforscht. Die Historikerin Liana Kupreishvili von der Staatlichen Ilia Universität Tbilisi wird in den kommenden drei Jahren am IOS Prozesse der Marginalisierung und Selbstermächtigung von Prostituierten in der georgischen Hauptstadt Tbilisi untersuchen. In dem neuen DFG-Projekt, das ein Teilprojekt der interdisziplinären DFG-Forschergruppe ‚Urbane Ethiken. Konflikte um gute städtische Lebensführung im 20. und 21. Jahrhundert‘ ist, wird sie Prostituierte und Prostitution in Tbilisi in historischer Perspektive für die Zeit um 1900 und den Zeitraum von Ende der 1980er Jahre bis heute untersuchen. Das Forschungsprojekt möchte dabei vier Prozesse näher erforschen: zum einen Diskussionen und Prozesse der Rekriminalisierung um 1900 und der Entkriminalisierung und des Rechtsschutzes seit Ende der 1980er Jahre bis heute, zweitens soziale und kulturelle (Selbst-) Verortungen von Prostituierten in der urbanen Ordnung und im urbanen Raum von Tbilisi, drittens neue institutionelle Arrangements als Folge von Aushandlungsprozessen unterschiedlicher lokaler Akteure wie Vereinigungen / NGO’s, Stadt, Orthodoxer Kirche u.a. und viertens das interplay zwischen lokalen und globalen Konstellationen und Akteur_innen.