IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

European Rust Belts. West-East Comparisons – and Beyond

International Conference, Regensburg, 7-8 May 2020
Call for Papers
Deadline for submissions: 15 August 2019

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 13.30–15.00 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 109)
Programm

Forschungslabor: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr
Ort: WiOS, Landshuter Str. 4 (Raum 017)
Programm Sommersemester 2019

Freie Stellen Text
Gastwiss. Programm Text
Leibniz

Jahrbücher für Geschichte Osteuropas (JGO) Neue Folge (München 1953 ff.)

Herausgegeben im Auftrag des IOS von Martin Schulze Wessel und Dietmar Neutatz

Für das erste Heft des 67. Jahrgangs der Jahrbücher für Geschichte Osteuropas hat Gastherausgeberin Martina Winkler (Kiel) Beiträge zusammengestellt, die gleich drei aktuelle Forschungsperspektiven in der osteuropäischen Geschichte miteinander verbinden:  die historische Bildforschung (visual history), Fotografie im Staatssozialismus und Geschichte der Kindheit. Serguei Alex. Oushakine (Princeton) untersucht die „radikale Hinwendung zum Optischen“ in den Medien der frühen Sowjetunion. Im Mittelpunkt seiner Analyse stehen Repräsentationen Lenins in illustrierten Kinderbüchern der 1920er Jahre. Auf die Konstruktion der von der sowjetischen Propaganda viel gepriesenen „glücklichen sowjetischen Kindheit“ konzentriert sich der Beitrag von Monica Rüthers (Hamburg). Sie setzt sich mit Fotoalben auseinander, die Pionierlager als Hort dieser glücklichen Kindheit inszenieren. Martina Winkler widmet sich tschechoslowakischen Kinderfotografien der 1950er Jahre. Neben der Darstellung als vorbildliches oder als glückliches und vom Staat bestens versorgtes Kind sollten die Fotografien auch traditionelle und neue Konzepte von Kindheit miteinander verhandeln. Um die essayistisch-literarische Aufarbeitung von sowjetischer Kindheit in den Nachkriegsjahren geht es im Beitrag von Anja Tippner (Hamburg). Sie analysiert Kindheits-Perzeptionen in Ljudmila Ulickajas Buch Kindheit 45—53 (Detstvo 45—53).
In einem Nachruf erinnern Jan Kusber (Mainz) und Ludwig Steindorff (Kiel) an den Historiker Peter Nitsche (1933—2018).
Außerdem sind in Heft 1/2019 zwölf Buchbesprechungen abgedruckt, weitere 39 Rezensionen wurden zeitgleich mit dem Erscheinen des Heftes in den jgo.e-reviews 2018, 3 auf recensio.net  veröffentlicht.

>> Zum Inhalt


Vorschau auf Heft 2/2019:

Marten Seppel (Tartu): Communal Granaries in the Russian Empire. Conception, Implementation, and Failures in the Baltic Provinces.

Lari Rantanen  (Turku): A Pitfall on a Nation’s Path of Politics? Government Response to the Finnish Famine of the 1860s.

Peter Kaiser (Freiburg): Zwischen Konformität, Unterwerfung und Eigensinn. Aleksandr Kosarev, der Komsomol und der „Große Terror“.

Michel Abeßer (Freiburg): Verflechtung wider Willen? Sowjetische Politik und westlicher Musikmarkt im Kalten Krieg, 1956–1962.

Die Redaktion der JGO

Aktuelle Inhaltsverzeichnisse

Rezensionen online auf recensio.net (externer Link)

Chronikbeiträge online

Eingegangene Bücher zur Rezension

Beitragen: Für Autorinnen und Autoren

Volltext der Jahrbücher für Geschichte Osteurpas bis 2008 (externer Link)

Herausgegeben im Auftrag des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg von Martin Schulze Wessel (München) und Dietmar Neutatz (Freiburg i. Br.) in Verbindung mit Jörg Baberowski (Berlin), Nada Boškovska (Zürich), Victoria Frede (Berkeley), Jan Hennings (Budapest), Hubertus Jahn (Cambridge), Kerstin Jobst (Wien), Yvonne Kleinmann (Halle/Wittenberg), Jan Kusber (Mainz), Svetlana Malyševa (Kazan’), Gertrud Pickhan (Berlin), Stefan Plaggenborg (Bochum), Elena Zubkova (Moskau).

Als Gutachterinnen und Gutachter wirkten in den vergangenen Jahren mit:

Eva-Maria Auch, Christoph Augustynowicz, Cornelia Aust, Martin Aust, Jörg Baberowski, Matthias Beer, Werner Benecke, Liliya Berezhnaya, Hermann Beyer-Thoma, Harald Binder, Kathrin Boeckh, Thomas Bohn, Hans-Jürgen Bömelburg, Kirsten Bönker, Nada Boškovska, Detlev Brandes, Katja Bruisch, Alfons Brüning, Ulf Brunnbauer, Klaus Buchenau, Dittmar Dahlmann, Paul Dukes, Chester S. L. Dunning, Mark Edele, Marc Elie, David Feest, Aleksandr Filjuškin, Ingo Frank, Gregory L. Freeze, Karin Friedrich, Moshe Gammer, Zaur Gasimov, Luminiţa Gătejel, Paul-Georg Geiß, Klaus Gestwa, William Godsey, Carsten Goehrke, Frank Golczewski, Katalin Göncsi, Constantin Goschler, Jörg Hackmann, Lutz Häfner, Heiko Haumann, Guido Hausmann, Seppo Hentilä, Julia Herzberg, Manfred Hildermeier, Bert Hoppe, Hubertus F. Jahn, Kerstin Jobst, Robert E. Jones, Andreas Kappeler, Michael Kemper, Agilolf Keßelring, Markus Koller, Walter Koschmal, Günther Kronenbitter, Katharina Kucher, Hiroaki Kuromiya, Jan Kusber, Aleksandr Lavrov, Maike Lehmann, Sonja Luehrmann, Ingrid Maier, Elina Maier, Svetlana Malyševa, Hans-Christian Maner, Stephan Merl, Olaf Mertelsmann, Wim P. van Meurs, Georg Michels, Christoph Mick, Irina Morozova, Wolfgang Mueller, Eduard Mühle, Mathias Niendorf, Julia Obertreis, Tanja Penter, Alexander Pereswetoff-Morath, Gertrud Pickhan, Bianca Pietrow-Ennker, Pärtel Piirimäe, Gert von Pistohlkors, Stefan Plaggenborg, Dieter Pohl, Ellinor von Puttkamer, Joachim von Puttkamer, Ada Raev, Christian A. Raffensperger, Oliver Reisner, Andreas Renner, Kimmo Rentola, Stefan Rohdewald, Isabel Röskau-Rydel, Harald Roth, Angela Rustemeyer, Monica Rüthers, James Ryan, Kurt Scharr, Ralph Schattkowsky, Carmen Scheide, Wolfram von Scheliha, Benjamin Schenk, Michael Schippan, Joanthan Shepard, Walter Sperling, Matthias Stadelmann, Natali Stegmann, John W. Steinberg, Ludwig Steindorff, Svetlana Suveica, Manfred Thaller, Ralph Tuchtenhagen, Annette Vowinckel, Tobias Weger, Andreas Wehrmeyer, Anna Veronika Wendland, Stefan Wiederkehr, Martina Winkler, Christoph Witzenrath, Elena Ju. Zubkova.

Wir danken für die Zusammenarbeit!


Manuskripte sind herzlich willkommen. Wir bitten sie bevorzugt als E-Mail-Anhang an die Redaktion zu senden: Melanie Arndt (jahrbuecher(at)ios-regensburg.de).
Postadresse: Redaktion der Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Landshuterstr. 4, D-93047 Regensburg.

Die Jahrbücher für Geschichte Osteuropas sind eine referierte Zeitschrift. Alle Aufsatzbeiträge werden im doppelt-blinden Verfahren von mindestens zwei unabhängigen Fachgutachterinnen bzw. -gutachtern befürwortet.

Die Jahrbücher veröffentlichen keine Zweitpublikationen. Aufsätze dürfen auch nicht mehr oder weniger zeitgleich anderweitig angeboten oder publiziert werden, auch nicht in anderen Sprachen.

Verlag: Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH, Sitz Stuttgart, Birkenwaldstraße 44, D-70191 Stuttgart; Postfach 101061, D-70009 Stuttgart

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