IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Call for papers: “Nationalism from Below: Popular Responses to Nation-Building Projects in Bessarabia, Transnistria, Moldova”

Leibniz Institute for East and Southeast European Studies (IOS) (in partnership with Plural Forum for Interdisciplinary Studies, Republic of Moldova)
Dates: October 1-2, 2021
Location
: “Hybrid” - IOS Regensburg and ZOOM
Call for papers
Submission deadline: July 1, 2021.

Call for papers: The economics of populism: Drivers and consequences

13th Joint IOS/APB/EACES Summer Academy on Central and Eastern Europe.
Dates: July 5–7, 2021
Location: Tutzing, Lake Starnberg, Germany. Should the pandemic prohibit an offline meeting, the event will be organized in an online or mixed format.
Call for papers
Submission deadline: April 30, 2021.

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 15:00–16.30 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS); vorerst online via Zoom, Anmeldung.
Programm

Forschungslabor: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr (Lehrstuhl) oder 16–18 Uhr (Graduiertenschule und Leibniz-WissenschaftsCampus)
Ort: per Zoom
Programm

Ringvorlesungen CITAS: Area Studies und Raum vom Globalen Süden her neu denken

Sommersemester 2021
Zeit: donnerstags, 18:15-19:45
Ort: online via Zoom
Programm

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Leibniz

Spezialkarte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie <1:75000>

Durch Anklicken der Karte kommen Sie zu dem schwarzgerahmten Bereich. Von dort aus gelangen Sie zu den digitalisierten Vollformaten der einzelnen Kartenblätter.

Spezialkarte

Übersichtsblatt der Spezialkarte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie 1:75.000

Die Spezialkarte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie ist ein Kartenwerk aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem Maßstab 1:75.000 und umfasst das gesamte Gebiet der Habsburgermonarchie zu dieser Zeit. Sie entstand im Zeitraum von 1869-1887 auf der Datengrundlage der dritten Landesaufnahme der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese wird auch als Franzisco-Josephinische Landesaufnahme nach Kaiser Franz Joseph I., alte Landesaufnahme oder Kuhn'sche Landesaufnahme nach ihrem Initiator, Feldmarschall-Leutnant Freiherr Franz Kuhn von Kuhnenfeld, bezeichnet.

Die dritte Landesaufnahme wurde vom k.k. Militärgeographischen Institut (ab 1888 k. u. k. Militärgeographisches Institut) in Wien, einer Einrichtung des gemeinsames Heeren Österreich-Ungarns, zu deren Hauptaufgaben die Landesaufnahme, die Erstellung, Veröffentlichung, Vervielfältigung und die Evidenthaltung von Karten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und teilweise auch anderen Ländern gehörten, durchgeführt.

Bei der Anfertigung der Blätter für die Spezialkarte stand der zivile Gebrauch im Vordergrund. Ursprünglich war es eine Schwarzweißkarte, in der durch Schraffen die Höhenunterschiede verdeutlicht wurden. Höhenlinien wurden im Abstand von je 100 m, im Flachland je 50 m dargestellt. Ab 1872 erschienen die ersten Blätter der Spezialkarte, ab 1912 auch einige Mehrfarbdrucke. Einzelne Kartenblätter haben mehrere Auflagen erreicht. Die Kunsthandlung Artaria in Wien vertrieb die für die Öffentlichkeit bestimmten Karten bis zum Ende der Monarchie.

Teilweise sind die Kartenblätter, die Österreich in den Grenzen von 1919 abbilden, bis in die 1930er Jahre aktualisiert worden.

Die Spezialkarte besteht aus 752 Blättern sowie dem auf dieser Seite vorliegenden Übersichtsblatt. Die trapezförmigen Blätter haben den Blattschnitt 30' geographischer Länge (gezählt von Ferro) und 15' geographischer Breite. Die Blätter wurden ursprünglich in Zonen und Colonnen eingeteilt. Jede der Zonen 1 bis 37 bezeichnet Blätter gleicher geographischer Länge, jede der Colonnen 1 bis XXXV Blätter gleicher geografischer Breite. Diese wurden dann nachträglich durchnummeriert.

Nach dem Staatsvertrag von St. Germain (1919) mussten die Blätter einschließlich aller weiteren Unterlagen der dritten Landesaufnahme an die Nachfolgestaaten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie übergeben werden.