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Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Doppeltagung (Regensburg, Marburg):

Bilder und Sprachen von Not, Gewalt und Mobilisierung. Das östliche Europa nach 1918 in medialen Repräsentationen

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1. Tagung: Der Nachkrieg
IOS Regensburg 12.–13. April 2018

Eine ausführliche Beschreibung der Tagung und des CfP finden Sie hier.
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Deadline für Referatsvorschläge: 31. Juli 2017

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Vom Beschluss des bayerischen Ministerrats zur Verlagerung beider Institute sowie des Instituts für Ostrecht nach Regensburg war bereits die Rede. Trotz gegenteiliger Befürchtungen erwies sich die 2007 tatsächlich vollzogene Verlegung für beide hier behandelten Institute am Ende als eine Chance zum Neuanfang.

Am Südost-Institut wurde das wissenschaftliche Personal Anfang 2008 und erneut Anfang 2010 aufgestockt, wodurch die Tätigkeiten im Bereich der historischen und teilweise auch wieder der gegenwartsbezogenen Forschung weiter ausgedehnt werden konnten. Im Gegenwartsbereich war dadurch als erster Schritt die wissenschaftliche Redaktion von "Südosteuropa" ab 2008 wieder aus eigener Kraft gesichert. 2010 kam eine wissenschaftliche Stelle für die Betreuung des neuen mittelfristigen Projekts "Handbuch zur Geschichte Südosteuropas" hinzu. Der Bereich Bibliothek wurde ebenfalls seit etwa 2006 gezielt gestärkt. Auch als Veranstalter von Vorträgen, Reihen und Tagungen trat das Südost-Institut seit 2007 weitaus stärker in Erscheinung als jemals zuvor in seiner Geschichte. 2010 feierte es sein 80-jähriges Bestehen, und kurz vor dem Ende seiner gesonderten Existenz kam durch seine letzte Publikation mit der „Geschichte Südosteuropas“ erneut ein Grundlagenwerk aus dem Institutsprogramm hinzu, das nicht zuletzt der Vorbereitung des Handbuchprojekts gedient hatte. Mit seinem Umzug wurde das Südost-Institut bei fortbestehender Selbständigkeit zum An-Institut der Universität Regensburg. Im Oktober 2008 wurde Ulf Brunnbauer, zugleich Professor für Südost- und Osteuropäische Geschichte an der Universität Regensburg, Direktor des Instituts. Zuvor hatte Professor Björn Hansen vom Institut für Slavistik der Universität Regensburg für ein Jahr kommissarisch die Direktion des Südost-Instituts innegehabt.

Ähnlich verlief die Entwicklung am Osteuropa-Institut. Die Wechsel an der Institutsspitze hatten die Verlagerung nach Regensburg gleichsam bereits vorweggenommen. Eine erste Personalaufstockung im Jahr 2010 kam hier der ökonomischen Forschung zugute. Die Arbeit beider Institute war zusehends von koordiniertem Vorgehen geprägt. Gemeinsame Aktivitäten erfolgten auch auf der Ebene des 2007 als Kooperationsplattform ins Leben gerufenen „Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa“ (WiOS), zu dem außerdem das mit umgezogene Institut für Ostrecht München sowie das 2009 ebenfalls aus München hinzugestoßene Ungarische Institut gehören. Das Gemeinschaftliche bezog sich insbesondere auf den Bereich von Veranstaltungen sowie nochmals gesteigert auf die Aktivitäten der Bibliotheken. Die beiden großen Medienbestände des Osteuropa- und des Südost-Instituts bilden auch heute den Kern der Bibliothek im WiOS, die international zu den größten Spezialbibliotheken zum östlichen Europa gehört.

Die Planungen zur vollständigen Verschmelzung der beiden Institute kamen 2009 in Gang. Die Jahre 2010 und 2011 waren infolgedessen in erheblichem Maß von der konzeptionellen und praktischen Vorbereitung der Vereinigung geprägt.