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Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Call for papers: The economics of populism: Drivers and consequences

13th Joint IOS/APB/EACES Summer Academy on Central and Eastern Europe.
Dates: July 5–7, 2021
Location: Location: Tutzing, Lake Starnberg, Germany. Should the pandemic prohibit an offline meeting, the event will be organized in an online or mixed format.
Call for papers
Submission deadline: April 30, 2021.

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Leibniz

Jahrbücher für Geschichte Osteuropas (JGO) Neue Folge (München 1953 ff.)

Herausgegeben im Auftrag des IOS von Martin Schulze Wessel und Dietmar Neutatz

Das erste Heft des 68. Jahrgangs der JGO ist ein Themenheft und befasst sich mit den ökonomischen Folgen der Westverschiebung Polens nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Vier Abhandlungen beleuchten auf der mikro- und makroökonomischen Ebene den damit verbundenen ökonomischen Strukturwandel sowie die entsprechenden Integrations- und Desintegrationsprozesse. Gastherausgeber sind Uwe Müller (Leipzig) und Yaman Kouli (Düsseldorf), die zunächst in die Thematik einführen. Daran anschließend unterbreitet Yaman Kouli in seinem Beitrag einen „Vorschlag für eine makroökonomische Berechnung der wirtschaftlichen Folgen der Westverschiebung Polens“. Der Artikel strebt eine plausible Berechnung der wirtschaftlichen Produktivität in den verlorenen polnischen Ostgebieten (Kresy) sowie in den ehemaligen deutschen Ostgebieten an. Patrick Starczewski (Wrocław) widmet sich der turbulenten Geschichte des größten Eisenbahnfahrzeugbauers in Niederschlesien. Er leistet mit seiner Untersuchung „Aller Anfang ist schwer. von den Linke-Hofmann-Werken zu PAFAWAG“ einen Beitrag zur Breslauer Wirtschaftsgeschichte. Tadeusz Janicki (Poznań) setzt sich mit den „Veränderungen der Agrarstruktur Pommerns“ nach 1945 auseinander und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen der – weitgehend politisch motivierten – Veränderungen der agrarischen Betriebsgrößenstrukturen auf die Entwicklung der Landwirtschaft. Falk Flade (Frankfurt/Oder) thematisiert abschließend die „Pfadabhängigkeiten in der Stromnetzinfrastruktur“ und stellt den „Einfluss der Westverschiebung Polens auf das polnische und das osteuropäische Elektrizitätsnetz“ dar. Das erst Mitte der 1950er Jahre ins polnische Stromnetz integrierte Niederschlesien wurde zu einer Art Drehscheibe für einen grenzüberschreitenden Elektrizitätsaustausch, aus der sich ein internationales Verbundnetz entwickelte, das seit Mitte der 1960er Jahre den gesamten Ostblock umfasste.

Ein Nachruf würdigt den im Februar 2020 verstorbenen Historiker Dietmar Wulff.

Ergänzt werden die Artikel von 30 Rezensionen neuer Forschungsliteratur zur Geschichte Osteuropas. 60 weitere Besprechungen sind parallel zum Heft online in den „jgo.e-reviews“ 2019, 3 und 2019, 4 auf recensio.net erschienen.


Vorschau auf Heft 2/2020 (offenes Heft)

Beiträge:

Jukka Korpela (Joensuu): Vom Tributland zum „Reichsgebiet“: Der heilige Trifon Pečengskij und die Moskauer Expansion an die arktische Küste

Igor Bogomolov (Moskau): Das Bild der deutschen Armee in der russländischen Presse (1914–1915)

Alain Blum (Paris), Thomas Chopard (Paris), Emilia Koustova (Straßburg): Survivors, Collaborators and Partisans? Bringing Jewish Ghetto Policemen before Soviet Justice in Lithuania

Diskussionsforum: Imperial Subjects and Imperial Biographies

Martin Aust (Bonn), Frithjof Benjamin Schenk (Basel): Imperial Subjects. Patterns of Identification and Self-Perception in the Continental Empires of Eastern Europe

Malte Rolf (Oldenburg), Benedikt Tondera (Oldenburg): Imperial Biographies Revisited

Die Redaktion der JGO

Aktuelle Inhaltsverzeichnisse

Rezensionen online auf recensio.net (externer Link)

Chronikbeiträge online

Eingegangene Bücher zur Rezension

Beitragen: Für Autorinnen und Autoren

Volltext der Jahrbücher für Geschichte Osteurpas bis 2008 (externer Link)

Herausgegeben im Auftrag des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg von Martin Schulze Wessel (München) und Dietmar Neutatz (Freiburg i. Br.) in Verbindung mit Jörg Baberowski (Berlin), Nada Boškovska (Zürich), Victoria Frede (Berkeley), Jan Hennings (Budapest), Hubertus Jahn (Cambridge), Kerstin Jobst (Wien), Yvonne Kleinmann (Halle/Wittenberg), Jan Kusber (Mainz), Svetlana Malyševa (Kazan’), Gertrud Pickhan (Berlin), Stefan Plaggenborg (Bochum), Elena Zubkova (Moskau).

Als Gutachterinnen und Gutachter wirkten in den vergangenen Jahren mit:

Eva-Maria Auch, Christoph Augustynowicz, Cornelia Aust, Martin Aust, Jörg Baberowski, Matthias Beer, Werner Benecke, Liliya Berezhnaya, Hermann Beyer-Thoma, Harald Binder, Kathrin Boeckh, Thomas Bohn, Hans-Jürgen Bömelburg, Kirsten Bönker, Nada Boškovska, Detlev Brandes, Katja Bruisch, Alfons Brüning, Ulf Brunnbauer, Klaus Buchenau, Dittmar Dahlmann, Paul Dukes, Chester S. L. Dunning, Mark Edele, Marc Elie, David Feest, Aleksandr Filjuškin, Ingo Frank, Gregory L. Freeze, Karin Friedrich, Moshe Gammer, Zaur Gasimov, Luminiţa Gătejel, Paul-Georg Geiß, Klaus Gestwa, William Godsey, Carsten Goehrke, Frank Golczewski, Katalin Göncsi, Constantin Goschler, Jörg Hackmann, Lutz Häfner, Heiko Haumann, Guido Hausmann, Seppo Hentilä, Julia Herzberg, Manfred Hildermeier, Bert Hoppe, Hubertus F. Jahn, Kerstin Jobst, Robert E. Jones, Andreas Kappeler, Michael Kemper, Agilolf Keßelring, Markus Koller, Walter Koschmal, Günther Kronenbitter, Katharina Kucher, Hiroaki Kuromiya, Jan Kusber, Aleksandr Lavrov, Maike Lehmann, Sonja Luehrmann, Ingrid Maier, Elina Maier, Svetlana Malyševa, Hans-Christian Maner, Stephan Merl, Olaf Mertelsmann, Wim P. van Meurs, Georg Michels, Christoph Mick, Irina Morozova, Wolfgang Mueller, Eduard Mühle, Mathias Niendorf, Julia Obertreis, Tanja Penter, Alexander Pereswetoff-Morath, Gertrud Pickhan, Bianca Pietrow-Ennker, Pärtel Piirimäe, Gert von Pistohlkors, Stefan Plaggenborg, Dieter Pohl, Ellinor von Puttkamer, Joachim von Puttkamer, Ada Raev, Christian A. Raffensperger, Oliver Reisner, Andreas Renner, Kimmo Rentola, Stefan Rohdewald, Isabel Röskau-Rydel, Harald Roth, Angela Rustemeyer, Monica Rüthers, James Ryan, Kurt Scharr, Ralph Schattkowsky, Carmen Scheide, Wolfram von Scheliha, Benjamin Schenk, Michael Schippan, Joanthan Shepard, Walter Sperling, Matthias Stadelmann, Natali Stegmann, John W. Steinberg, Ludwig Steindorff, Svetlana Suveica, Manfred Thaller, Ralph Tuchtenhagen, Annette Vowinckel, Tobias Weger, Andreas Wehrmeyer, Anna Veronika Wendland, Stefan Wiederkehr, Martina Winkler, Christoph Witzenrath, Elena Ju. Zubkova.

Wir danken für die Zusammenarbeit!


Manuskripte sind herzlich willkommen. Wir bitten sie bevorzugt als E-Mail-Anhang an die Redaktion zu senden: Katharina Kucher (jahrbuecher(at)ios-regensburg.de).
Postadresse: Redaktion der Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Landshuterstr. 4, D-93047 Regensburg.

Die Jahrbücher für Geschichte Osteuropas sind eine referierte Zeitschrift. Alle Aufsatzbeiträge werden im doppelt-blinden Verfahren von mindestens zwei unabhängigen Fachgutachterinnen bzw. -gutachtern befürwortet.

Die Jahrbücher veröffentlichen keine Zweitpublikationen. Aufsätze dürfen auch nicht mehr oder weniger zeitgleich anderweitig angeboten oder publiziert werden, auch nicht in anderen Sprachen.

Verlag: Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH, Sitz Stuttgart, Birkenwaldstraße 44, D-70191 Stuttgart; Postfach 101061, D-70009 Stuttgart

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