IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Regensburger Vorträge zum östlichen Europa

Die einzelnen Termine und Vortragsthemen im Herbst-/Winterprogramm 2018 entnehmen Sie bitte dem Plakat.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Vorträgen finden Sie hier.

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 13.30–15.00 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 109)
Programm Herbst / Winter 2018/2019

Forschungslabor: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 017)
Programm Wintersemester 2018/2019

Jüdisches Leben in Regensburg und Mitteleuropa

Eine Vortragsreihe der "Offenen Hochschule" im Hinblick auf die sich der Neueröffnung der Synagoge im Frühjahr 2019.

Veranstalter: Volkshochschule der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und der Universität Regensburg
Datum: November 2018 bis Februar 2019
Zeit: jeweils montags, von 19.30-21.00 Uhr
Ort: Lesehalle der Stadtbücherei, Haidplatz 8, 93047 Regensburg
Plakat

Freie Stellen Text
Gastwiss. Programm Text
Leibniz

Jahrbücher für Geschichte Osteuropas (JGO) Neue Folge (München 1953 ff.) 

Herausgegeben im Auftrag des IOS von Martin Schulze Wessel und Dietmar Neutatz

Im zweiten, offenen Heft des Jahrgangs 2018 der Jahrbücher für Geschichte Osteuropas erschließen drei Beiträge neue Perspektiven auf die ersten Jahrzehnte sowjetischer Geschichte. Zu Beginn analysiert David Shearer (Newark, USA) den Zusammenhang zwischen innerstaatlichen Gewaltexzessen des stalinistischen Regimes und Stalins Wahrnehmung äußerer Bedrohungen und Kriegsgefahren, die nachhaltig von seinen Erfahrungen im russischen Bürgerkrieg geprägt war. Jonathan Raspe (Princeton, USA) hinterfragt etablierte Erklärungen der sowjetischen Nationalitätenpolitik der 1920er Jahre (nacionalizacija und korenizacija) am Beispiel der Belorussischen Sowjetrepublik und kommt zu dem Schluss, dass die die Bemühungen zur Belarusifizierung am Widerstand und der Gleichgültigkeit großer Bevölkerungsteile scheiterten. Abschließend präsentiert Oleg Beyda (Canberra, Australien) anhand einer detaillierten biografischen Untersuchung Michail Gubanovs die Lebensgeschichte eines russischen Militäremigranten, der in der Teilnahme am nationalsozialistischen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion eine Möglichkeit für die Fortführung seines anti-kommunistischen Kampfes im Russischen Bürgerkrieg gekommen sah. Ergänzt werden die Abhandlungen durch einen Forschungsbericht von Oksana Nagornaja und Olga Nikonova (Čeljabinsk, Russland) zur sowjetischen Kulturdiplomatie im Osteuropa der Nachkriegszeit, der insbesondere auch aktuelle interdisziplinäre Entwicklungen in diesem Forschungsfeld in den Blick nimmt.

>> Zum Inhalt


Vorschau auf Heft 3/2018:

Themenheft „Andersdenken in Russland“ hrsg. von Agnieszka Zagańczyk-Neufeld

Agnieszka Zagańczyk-Neufeld: Andersdenken in Russland. Ein interdisziplinärer Beitrag zur Relevanz von inakomyslie

Zagańczyk-Neufeld: Religiöse Sekten als abweichende Gemeinschaften: Die Chlysty in Russland bis 1905 [Religious Sects as Deviant Communities. The Khlysts in Russia until 1905]

Föller: Andersdenken(de) und Orthodoxie. Der Fall des Priester Nikolaj Ėšliman [Inakomysliashchie and Orthodoxy. The Case of the Priests Nikolai Eshliman and Gleb Iakunin]

Reeve: Staatsräson oder Verfassung. Andersdenken und Gemeinschaftlichkeit in Verfassung und rechtspolitischem Diskurs des post-sowjetischen Russlands [Reason of State or the Constitution: Inakomyslie and Communality in the Constitution and the Discourse on Legal Policy in Post-Soviet Russia]

Für Autorinnen und Autoren: die Redaktion der Jahrbücher

Aktuelle Inhaltsverzeichnisse

Rezensionen online in den Jahrbüchern

Chronikbeiträge online

Eingegangene Bücher zur Rezension

Richtlinien für Autorinnen und Autoren

Volltext der Jahrbücher für Geschichte Osteurpas bis 2008 (externer Link)

Buchauswahl (intern)

Fertige Rezensionen (intern)

Herausgegeben im Auftrage des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg von Martin Schulze Wessel (München) und Dietmar Neutatz (Freiburg i. Br.) in Verbindung mit Jörg Baberowski (Berlin), Nada Boškovska (Zürich), Gregory L. Freeze (Waltham/USA), Frank Golczewski (Hamburg), Manfred Hildermeier (Göttingen), Andreas Kappeler (Wien), Susan Morrissey (London), Gertrud Pickhan (Berlin), Stefan Plaggenborg (Bochum), Christoph Schmidt (Köln), Ludwig Steindorff (Kiel), Elena Zubkova (Moskau)

Als Gutachterinnen und Gutachter wirkten in den vergangenen Jahren mit:

Eva-Maria Auch, Christoph Augustynowicz, Martin Aust, Cornelia Aust, Jörg Baberowski, Matthias Beer, Werner Benecke, Liliya Berezhnaya, Harald Binder, Kathrin Boeckh, Thomas Bohn, Hans-Jürgen Bömelburg, Kirsten Bönker, Nada Boškovska, Detlev Brandes, Katja Bruisch, Alfons Brüning, Ulf Brunnbauer, Klaus Buchenau, Dittmar Dahlmann, Paul Dukes, Chester S. L. Dunning, Mark Edele, Marc Elie, David Feest, Aleksandr Filjuškin, Ingo Frank, Gregory L. Freeze, Moshe Gammer, Zaur Gasimov, Luminiţa Gătejel, Paul-Georg Geiß, Klaus Gestwa, William Godsey, Carsten Goehrke, Frank Golczewski, Katalin Göncsi, Constantin Goschler, Jörg Hackmann, Lutz Häfner, Heiko Haumann, Guido Hausmann, Seppo Hentilä, Manfred Hildermeier, Hubertus F. Jahn, Kerstin Jobst, Robert E. Jones, Andreas Kappeler, Michael Kemper, Agilolf Keßelring, Markus Koller, Walter Koschmal, Günther Kronenbitter, Katharina Kucher, Hiroaki Kuromiya, Jan Kusber, Aleksandr Lavrov, Maike Lehmann, Sonja Luehrmann, Ingrid Maier, Elina Maier, Hans-Christian Maner, Stephan Merl, Olaf Mertelsmann, Wim P. van Meurs, Georg Michels, Christoph Mick, Irina Morozova, Wolfgang Mueller, Eduard Mühle, Mathias Niendorf, Julia Obertreis, Tanja Penter, Alexander Pereswetoff-Morath, Gertrud Pickhan, Bianca Pietrow-Ennker, Pärtel Piirimäe, Gert von Pistohlkors, Stefan Plaggenborg, Dieter Pohl, Ellinor von Puttkamer, Joachim von Puttkamer, Ada Raev, Christian A. Raffensperger, Oliver Reisner, Andreas Renner, Kimmo Rentola, Stefan Rohdewald, Isabel Röskau-Rydel, Harald Roth, Angela Rustemeyer, Monica Rüthers, James Ryan, Kurt Scharr, Ralph Schattkowsky, Carmen Scheide, Wolfram von Scheliha, Benjamin Schenk, Michael Schippan, Joanthan Shepard, Walter Sperling, Matthias Stadelmann, Natali Stegmann, John W. Steinberg, Ludwig Steindorff, Svetlana Suveica, Manfred Thaller, Ralph Tuchtenhagen, Tobias Weger, Andreas Wehrmeyer, Anna Veronika Wendland, Stefan Wiederkehr, Martina Winkler, Christoph Witzenrath, Elena Ju. Zubkova


Manuskripte sind herzlich willkommen. Wir bitten sie bevorzugt als E-Mail-Anhang an die Redaktion zu senden: Dr. Melanie Arndt  (jahrbuecher(at)ios-regensburg.de).
Postadresse: Redaktion der Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Landshuterstr. 4, D-93047 Regensburg.

Die Jahrbücher für Geschichte Osteuropas sind eine referierte Zeitschrift. Alle Aufsatzbeiträge werden im doppelt-blinden Verfahren von mindestens zwei unabhängigen Fachgutachterinnen bzw. -gutachtern befürwortet.

Die Jahrbücher veröffentlichen keine Zweitpublikationen. Aufsätze dürfen auch nicht mehr oder weniger zeitgleich anderweitig angeboten oder publiziert werden, auch nicht in anderen Sprachen.

Verlag: Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH, Sitz Stuttgart, Birkenwaldstraße 44, D-70191 Stuttgart; Postfach 101061, D-70009 Stuttgart

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