IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

7th IOS Annual Conference: Firms and Social Change in Eastern and South-Eastern Europe. Historical, Political and Economic Perspectives
Datum
: Donnerstag, 23.05. bis Samstag, 25.05.2019
Ort
: Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS)
Flyer

Summer Academy 2019: Socioeconomic consequences of climate change, disasters, and extreme events: Individual outcomes, regional development, and mitigation policies.

11th Joint IOS/APB/EACES Summer Academy on Central and Eastern Europe.
Dates: July 8-10, 2019
Location: Akademie für Politische Bildung Tutzing on Lake Starnberg near Munich
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Jahrbücher für Geschichte Osteuropas (JGO) Neue Folge (München 1953 ff.)

Herausgegeben im Auftrag des IOS von Martin Schulze Wessel und Dietmar Neutatz

Das dritte Heft dieses Jahres widmet sich als interdisziplinäres Themenheft dem Umgang mit Andersdenkenden (inakomysljaščie) in Russland vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Gastherausgeberin Agnieszka Zagańczyk-Neufeld (Bochum) setzt sich in ihrer Abhandlung mit religiöser Abweichung im späten Zarenreich auseinander. Im Fokus ihrer historischen Untersuchung steht die Entwicklung und Wahrnehmung der Chlysty als religiöse Sekte. Aus theologischer Perspektive beleuchtet Christian Föller (Münster) Andersdenken in der Russischen Orthodoxen Kirche der 1960er bis 1980er Jahre am Beispiel des Wirkens der Priester Nikolaj Ėšliman und Gleb Jakunin. Föller legt dar, wie die Priester sich einerseits als loyale Sowjetbürger und andererseits als Gläubige präsentierten, um ihre Rechte gegenüber Staat und Kirche geltend zu machen. Abschließend diskutiert der Rechtswissenschaftler Benjamin Reeve (Köln) die rechtliche Stellung des Andersdenkens in der Russischen Föderation. Seine Analyse des Wechselspiels zwischen Staat, Verfassung und Gesellschaft erklärt die Schwierigkeiten, mit denen sich Andersdenkende aufgrund des Staats- und Freiheitsverständnisses im heutigen Russland konfrontiert sehen.

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Vorschau auf Heft 4/2018:

Offenes Heft

Alexander Filyushkin (St. Peterburg): „To Remember Pskov“. How the Medieval Republic Was Stamped on the National Memory

Lukas Grawe (Bremen): „Den russischen Volkscharakter kennzeichnet eine ausgesprochene Indolenz…“ Die Russlandbilder deutscher Generalstabsoffiziere vor dem Ersten Weltkrieg ["Phlegm Defines the Russian National Character..." German General Staff Officers and Their Images of Russia before World War One]

Dmytro Tytarenko (Kryvyj Rih/Heidelberg): NS-Propaganda im Militärverwaltungsgebiet der Ukraine. Ziele, Mittel und Wirkungen [National Socialist Propaganda in the Ukraine Military Administration Area. Aims, Means, and Effects]

Martin Wagner (Berlin): Revisionismus. Elemente, Ursprünge und Wirkungen der Debatte um den Stalinismus „von unten“ [Revisionism. Elements, Origins and Outcomes of the Debate on Stalinism ‘from below’]

Die Redaktion der JGO

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Rezensionen online auf recensio.net (externer Link)

Chronikbeiträge online

Eingegangene Bücher zur Rezension

Beitragen: Für Autorinnen und Autoren

Volltext der Jahrbücher für Geschichte Osteurpas bis 2008 (externer Link)

Herausgegeben im Auftrag des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg von Martin Schulze Wessel (München) und Dietmar Neutatz (Freiburg i. Br.) in Verbindung mit Jörg Baberowski (Berlin), Nada Boškovska (Zürich), Victoria Frede (Berkeley), Jan Hennings (Budapest), Hubertus Jahn (Cambridge), Kerstin Jobst (Wien), Yvonne Kleinmann (Halle/Wittenberg), Jan Kusber (Mainz), Svetlana Malyševa (Kazan’), Gertrud Pickhan (Berlin), Stefan Plaggenborg (Bochum), Elena Zubkova (Moskau).

Als Gutachterinnen und Gutachter wirkten in den vergangenen Jahren mit:

Eva-Maria Auch, Christoph Augustynowicz, Cornelia Aust, Martin Aust, Jörg Baberowski, Matthias Beer, Werner Benecke, Liliya Berezhnaya, Hermann Beyer-Thoma, Harald Binder, Kathrin Boeckh, Thomas Bohn, Hans-Jürgen Bömelburg, Kirsten Bönker, Nada Boškovska, Detlev Brandes, Katja Bruisch, Alfons Brüning, Ulf Brunnbauer, Klaus Buchenau, Dittmar Dahlmann, Paul Dukes, Chester S. L. Dunning, Mark Edele, Marc Elie, David Feest, Aleksandr Filjuškin, Ingo Frank, Gregory L. Freeze, Karin Friedrich, Moshe Gammer, Zaur Gasimov, Luminiţa Gătejel, Paul-Georg Geiß, Klaus Gestwa, William Godsey, Carsten Goehrke, Frank Golczewski, Katalin Göncsi, Constantin Goschler, Jörg Hackmann, Lutz Häfner, Heiko Haumann, Guido Hausmann, Seppo Hentilä, Manfred Hildermeier, Bert Hoppe, Hubertus F. Jahn, Kerstin Jobst, Robert E. Jones, Andreas Kappeler, Michael Kemper, Agilolf Keßelring, Markus Koller, Walter Koschmal, Günther Kronenbitter, Katharina Kucher, Hiroaki Kuromiya, Jan Kusber, Aleksandr Lavrov, Maike Lehmann, Sonja Luehrmann, Ingrid Maier, Elina Maier, Hans-Christian Maner, Stephan Merl, Olaf Mertelsmann, Wim P. van Meurs, Georg Michels, Christoph Mick, Irina Morozova, Wolfgang Mueller, Eduard Mühle, Mathias Niendorf, Julia Obertreis, Tanja Penter, Alexander Pereswetoff-Morath, Gertrud Pickhan, Bianca Pietrow-Ennker, Pärtel Piirimäe, Gert von Pistohlkors, Stefan Plaggenborg, Dieter Pohl, Ellinor von Puttkamer, Joachim von Puttkamer, Ada Raev, Christian A. Raffensperger, Oliver Reisner, Andreas Renner, Kimmo Rentola, Stefan Rohdewald, Isabel Röskau-Rydel, Harald Roth, Angela Rustemeyer, Monica Rüthers, James Ryan, Kurt Scharr, Ralph Schattkowsky, Carmen Scheide, Wolfram von Scheliha, Benjamin Schenk, Michael Schippan, Joanthan Shepard, Walter Sperling, Matthias Stadelmann, Natali Stegmann, John W. Steinberg, Ludwig Steindorff, Svetlana Suveica, Manfred Thaller, Ralph Tuchtenhagen, Annette Vowinckel, Tobias Weger, Andreas Wehrmeyer, Anna Veronika Wendland, Stefan Wiederkehr, Martina Winkler, Christoph Witzenrath, Elena Ju. Zubkova.

Wir danken für die Zusammenarbeit!


Manuskripte sind herzlich willkommen. Wir bitten sie bevorzugt als E-Mail-Anhang an die Redaktion zu senden: Melanie Arndt (jahrbuecher(at)ios-regensburg.de).
Postadresse: Redaktion der Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Landshuterstr. 4, D-93047 Regensburg.

Die Jahrbücher für Geschichte Osteuropas sind eine referierte Zeitschrift. Alle Aufsatzbeiträge werden im doppelt-blinden Verfahren von mindestens zwei unabhängigen Fachgutachterinnen bzw. -gutachtern befürwortet.

Die Jahrbücher veröffentlichen keine Zweitpublikationen. Aufsätze dürfen auch nicht mehr oder weniger zeitgleich anderweitig angeboten oder publiziert werden, auch nicht in anderen Sprachen.

Verlag: Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH, Sitz Stuttgart, Birkenwaldstraße 44, D-70191 Stuttgart; Postfach 101061, D-70009 Stuttgart

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