IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

European Rust Belts. West-East Comparisons – and Beyond

International Conference, Regensburg, 7-8 May 2020
Call for Papers
Deadline for submissions: 15 August 2019

Freie Stellen Text
Gastwiss. Programm Text
Leibniz

Presse – Pressemitteilungen

2019

7. Juni 2019
IOS-Forscherin analysiert Gründe von Jugendmigration

Warum verlassen manche jungen Menschen ihre Heimat und andere nicht? Unter anderem solchen Fragen geht das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in einem Forschungsprojekt nach. Als ein Ergebnis ist nun ein Working Paper erschienen, das ganz unterschiedliche Antworten liefert.

3. Mai 2019

Gemeinsame Pressemitteilung von Universität Regensburg und Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung

Kooperationsvereinbarung zwischen Universität Regensburg, IOS und Universität Rijeka

Der Wissenschaftsstandort Regensburg wird in seiner internationalen Ausrichtung weiter gestärkt – und erhält zugleich hochrangige politische Unterstützung: Im Beisein der Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern, Dr. Markus Söder, und der Republik Kroatien, Andrej Plenković, wurde am Donnerstag, 2. Mai, in Zagreb eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Damit besiegeln die Universität Regensburg und das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg (IOS) einerseits sowie die kroatische Universität Rijeka andererseits eine vertiefte wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Mai 2019

Workshop zeigt Herausforderungen und Erfolgsgeschichten der Jugendmigration

Welche Herausforderungen, welche Chancen bringt die Migration junger Leute in den Ländern des Donauraums mit sich – darüber diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Praxis am 9. April am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS). Anlass war ein Workshop im Rahmen des EU-geförderten Forschungsprojekts YOUMIG, an dem auch das IOS beteiligt ist. Für das Projekt analysieren Einrichtungen aus acht europäischen Ländern die Migration insbesondere jüngerer Menschen (15 bis 34 Jahre) in den Ländern des Donauraums.

2. April 2019

Gemeinsame Pressemitteilung von Universität Regensburg und Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung

Millionenförderung für Regensburger Regionalwissenschaften: Leibniz-WissenschaftsCampus „Europa und Amerika in der modernen Welt“ bewilligt

Die regionalwissenschaftliche Forschung in Regensburg wird weiter gestärkt: Ab Mai entsteht der neue Leibniz-WissenschaftsCampus „Europa und Amerika in der modernen Welt. Transformationen und Friktionen der Globalisierung in Vergangenheit und Gegenwart“. Die damit verbundene Förderung in Höhe von 1,14 Millionen Euro bewilligte nun der Senat der Leibniz-Gemeinschaft. Der WissenschaftsCampus, der für zunächst vier Jahre bestehen wird, ist eine gemeinschaftliche Einrichtung des Regensburger Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) und der Universität Regensburg. Ziel des Forschungsvorhabens ist ein besseres Verständnis der transatlantischen Welt.

>>> Foto zum Download

5. März 2019

Argumente für Krieg oder Frieden. Regensburger Forschungsprojekt untersucht Völkerrechtspolitiken in Osteuropa

Der Krieg im Osten der Ukraine oder die Annexion der Krim sind die jüngsten Fälle: In und zwischen den Staaten der ehemaligen Sowjetunion scheinen grundlegende Prinzipien des Völkerrechts oft nicht zu gelten. Warum das so ist und wie die Staaten darauf reagieren – solchen Fragen geht ein neues Projekt am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) nach. Die Antworten sollen auch dazu beitragen, Krisen vor der Haustür der EU besser zu verstehen und Lösungen zu entwickeln.

>>> Foto zum Download

15. Februar 2019

„Wissen über Europas Osten ausbauen“. Aussiedler- und Vertriebenenbeauftragte Sylvia Stierstorfer besucht IOS Regensburg

Die Forschung zu Ost- und Südosteuropa in Bayern muss weiter gestärkt werden: Dafür sprach sich die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Sylvia Stierstorfer, MdL, am Freitag, 15. Februar, aus. „Wir müssen unser Wissen über den Osten Europas weiter ausbauen, denn Bayern liegt nicht im Westen, sondern mitten im Herzen Europas“, erklärte Sylvia Stierstorfer, Abgeordnete für Regensburg-Land, bei einem Besuch am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg. „Je mehr wir über Geschichte und Kultur der Länder Ost- und Südosteuropas erfahren, umso besser werden wir uns miteinander verständigen können.“ Gleichzeitig sei dies die Geschichte der einstigen Heimat vieler Deutscher, die als Vertriebene und Aussiedler nach Deutschland und nicht zuletzt nach Bayern gekommen sind.
Am IOS beschäftigen sich Historiker, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler mit Vergangenheit und Gegenwart der Länder der ehemaligen Sowjetunion und des Balkans. Das international renommierte Institut gehört als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft zu den herausragenden Forschungseinrichtungen in Deutschland. „Das IOS ist ein Leuchtturm und Aushängeschild für die Osteuropaforschung – und Regensburg ist genau der richtige Standort dafür“, erklärte Sylvia Stierstorfer.

>>> Foto zum Download

11. Februar 2019

IOS-Direktor kritisiert: Erneut Angriff auf Freiheit der Wissenschaft in Ungarn. Deutscher Historiker unterstützt Hilferuf der Akademie der Wissenschaften.

Die akademische Freiheit in Ungarn ist ein weiteres Mal massiv bedroht. Davor warnt Prof. Dr. Ulf Brunnbauer, Direktor des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS). Brunnbauer kritisiert Pläne der Regierung von Premierminister Victor Orbán, die Unabhängigkeit der renommierten Ungarischen Akademie der Wissenschaften aufzuheben. „Die Freiheit der Wissenschaft ist ein hohes Gut und für Innovation unersetzlich“, erklärt Brunnbauer. „Ein Angriff darauf in einem Land ist ein Angriff auf europäische Grundwerte und kann, wie bereits andere autoritäre Maßnahmen der ungarischen Regierung, eine fatale Vorbildwirkung entwickeln.“

>>> Foto zum Download

2018

4. Oktober 2018

Ein Dorf, ein Tyrann und seine Mörder: Historiker veröffentlicht „Mikrogeschichte der Gewalt“

Das Attentat ist ausnehmend brutal: 1812 verstümmeln und töten Männer aus dem Dorf Tscheb ihren Grundherrn. Dieser Kriminalfall ist Ausgangspunkt von „Mord an der Donau“, dem neuen Band der geschichtswissenschaftlichen Reihe „Südosteuropäische Arbeiten“. Karl-Peter Krauss schildert darin nicht nur eine einzelne Tat, sondern, so der Untertitel, „Eine Mikrogeschichte der Gewalt“. Denn im Gerichtsverfahren zum Mord zeigt sich, welche Tyrannei der Gutsherr im Dorf errichtet hatte. Er erpresste, vergewaltigte, strafte willkürlich. Krauss erläutert diese Vorgeschichte zum Mord aus Sicht der oft vergessenen „kleinen Leute“ und liefert damit ein Werk, das nicht nur für Experten spannend sein dürfte.

11. Juli 2018

Digitaler Lesesaal der Präsidentenbibliothek Boris Jelzin in Regensburg

Forschungsinstitut erhält Zugriff auf über 600 000 Dokumente – Öffentlich zugänglich.
Als vierter Standort in Deutschland hat Regensburg einen Fernzugang zur Präsidentenbibliothek Boris Jelzin erhalten. Vom Lesesaal des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) aus gibt es unbeschränkten Zugriff auf die mehr als 600 000 Dokumente der digitalen Nationalbibliothek Russlands. Den zugrunde liegenden Kooperationsvertrag unterzeichneten am Dienstag in St. Petersburg Vertreter des IOS und der Präsidentenbibliothek.

8. Februar 2018

Neues Stipendium für Forscher aus Odessa.
Stadt Regensburg und IOS fördern ukrainische Wissenschaft in schwieriger Zeit

Ein neues Forschungsstipendium soll den wissenschaftlichen Austausch zwischen Regensburg und seiner ukrainischen Partnerstadt Odessa fördern. Die Finanzierung teilen sich die Stadt Regensburg und das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS). Die erste Stipendiatin aus der Ukraine ist bereits in der Oberpfalz. Sie erforscht nicht nur den derzeitigen Konflikt in ihrem Heimatland, sie hat ihn auch persönlich zu spüren bekommen.
>>> Foto zum Download

2017

23.11.2017
Integration in Bayern: Leise, aber erfolgreich

Die Integration von Zuwanderern in Bayern läuft zu großen Teilen problemlos – und fast schon versteckt. Das erklärt die Integrationsbeauftragte der Staatsregierung, Kerstin Schreyer, am Mittwochabend, 22. November, in einem Vortrag am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS). Dort spricht sie vor Vertretern eines internationalen Forschungsprojekts, das dazu beitragen soll, dass Integration künftig noch einfacher gelingt.

>>> Fotos zum Download

22.11.2017
Verurteilung Mladic: „Wirkung zweischneidig"

„Das Urteil ist historisch, aber die Wirkung ist zweischneidig": So kommentiert Jacqueline Nießer vom Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) die Verurteilung des ehemaligen Generals Ratko Mladic durch das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zu lebenslanger Haft.

04.07.2017
Korruption – immer nur ein Problem der Anderen? Rückblick auf die Jahrestagung des IOS zum Thema Korruption im östlichen Europa und in Lateinamerika

Korruption beschäftigt die globale Öffentlichkeit heute weitaus mehr als noch vor 20 Jahren. Das gilt auch für das östliche Europa sowie für Lateinamerika, zwei Regionen, die aus der Sicht Westeuropas bzw. Nordamerikas oft als rückständig bezeichnet worden sind, auch wegen der Korruption. Beide Weltgegenden standen im Fokus der Tagung „Corruption in Eastern and Southeastern Europe: Comparative Perspectives", die vom 29. Juni bis 1. Juli am Leibnitz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg stattfand. Die Veranstaltung mit 22 Vorträgen aus Sozial-, Wirtschafts- und Geschichtswissenschaft machte deutlich, dass sich heute zwar viele Staaten zur Korruptionsbekämpfung bekennen, die Erfolge aber oft zweifelhaft sind.

03.07.2017
Rückblick auf die Eröffnungsveranstaltung der Jahrestagung des IOS am 29. Juni 2017 mit Zhanna Nemtsova

Es war ein hektischer Tag im Leben der russischen Journalistin Zhanna Nemtsova, die am Donnerstag zur Jahrestagung des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg anreiste. Am Nachmittag hatte ein Moskauer Militärgericht das Urteil gegen die fünf Angeklagten verkündet, die des Mordes an ihrem Vater Boris Nemtsov im Februar 2015 im Zentrum Moskaus in der Nähe des Kreml angeklagt waren. Boris Nemtsov war in den Jahren zuvor eine Gallionsfigur der Opposition gegen Russlands Präsidenten Wladimir Putin und 1997-98 stellvertretender Ministerpräsident Russlands gewesen. Zhanna Nemtsova wurde von Journalisten vieler Länder um eine Einschätzung des Urteils gebeten, und sie nutzte auch ihren ersten öffentlichen Auftritt nach der Urteilsverkündigung am Donnerstagabend im Regensburger Park Hotel Maximilian zu einer Kritik am Gerichtsprozess: „Weder wurde der politische Hintergrund des Mordes untersucht noch die politischen Hintermänner", sagte sie.

>>> Fotos zum Download

08.05.2017
Korruption im östlichen Europa und in Lateinamerika im Vergleich. Jahrestagung des IOS, Regensburg

Korruption gilt heute als zentrales Entwicklungshindernis, sogar als Motiv für politische Umstürze. Die Jahrestagung des IOS „Corruption in Eastern/Southeastern Europe and Latin America: Comparative Perspectives" widmet sich diesem Thema. Sie vergleicht zwei Weltregionen, in denen Korruption als Thema besonders präsent ist. Im Zentrum stehen die historische Entwicklung von Korruption und deren Bekämpfung, die Untersuchung korrupter Praktiken sowie die Eigenlogik von Korruptionsdiskursen.

30.03.2017
YOUMIG-Projekt zur Untersuchung und Steuerung der Migration junger Menschen im Donauraum

Am 1. Januar 2017 startete das aus Mitteln der Europäischen Union geförderte internationale Verbundprojekt „YOUMIG. Improving institutional capacities and fostering cooperation to tackle the impacts of transnational youth migration", an dem sich das IOS Regensburg beteiligt. Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG Danube Transnational Programme durchgeführt und vom Ungarischen Statistischen Zentralamt koordiniert. YOUMIG bringt Forschungseinrichtungen und Stadtgemeinden zusammen, mit dem Ziel, einerseits die Dynamiken der Migration junger Menschen im Donauraum besser zu verstehen und andererseits neue Instrumentarien für Städte zu entwickeln, sich an die Wanderungsbewegung anzupassen.