IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Call for papers: The economics of populism: Drivers and consequences

13th Joint IOS/APB/EACES Summer Academy on Central and Eastern Europe.
Dates: July 5–7, 2021
Location: Location: Tutzing, Lake Starnberg, Germany. Should the pandemic prohibit an offline meeting, the event will be organized in an online or mixed format.
Call for papers
Submission deadline: April 30, 2021.

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Leibniz
18. Januar 2021
Vorträge

“Unofficial Ambassadors?” Military Spouses in the Transatlantic World

Ein Vortrag von Katharina Gerund (Amerikanistik, FAU Erlangen-Nürnberg) im Rahmen der Ringvorlesung „Special Relations Revisited: Europa und die USA seit dem 19. Jahrhundert“.
Datum: Montag, 18. Januar 2021
Zeit: 18.15 Uhr
Ort: online / via ZOOM  (https://uni-regensburg.zoom.us/j/85892790976, Meeting ID: 858 9279 0976)

Zum Vortragsinhalt:
„Inoffizielle Botschafter*innen?“ Ehepartner*innen von Militärpersonal in der transatlantischen Welt

Im Kontext des sogenannten Kalten Krieges begann das US-Militär im großen Rahmen damit, die Ehepartner*innen von stationierten Soldat*innen dabei zu unterstützen, sich ihren Gatt*innen vor Ort anzuschließen. Wie Donna Alvah gezeigt hat, wurden military spouses oft zu „inoffiziellen Botschafter*innen“ der amerikanischen Kultur und agierten so durch die soft power der Diplomatie. Mein Vortrag wird diese Nachkriegsrolle als Ausgangspunkt nehmen und sich auf die (zum Teil) neuen Aufgaben für die Ehepartner*innen seit der Umgestaltung des US-Militärs durch die Abschaffung der Wehrpflicht und besonders im Kontext des „Krieg gegen den Terrorismus“ konzentrieren. Basierend auf der Analyse von verschiedenen kulturellen Repräsentationen von militärischen Ehepartner*innen im 21. Jahrhundert (darunter Magazine, life writing, und fiktionale Darstellungen) zeige ich, wie (transatlantische) Mobilität, Reisen und kulturelle Berührungen den öffentlichen Diskurs über und von military spouses geprägt haben. Doch ich argumentiere, dass die Ehegatt*innen in der kulturellen Vorstellung der USA primär zu inoffiziellen Botschafter*innen in den Staaten wurden, wo ihnen ein doppelter Auftrag zukommt: für die Kriege in Afghanistan und im Irak zu werben und die wachsende „Lücke der Vertrautheit“ (familiarity gap) zwischen der Zivilgesellschaft und der Militärkultur zu überbrücken.
Der Vortrag findet in der englischen Sprache statt. 

Zur Person: Katharina Gerund ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Amerikanistik an der FAU. Zu ihre Forschungsinteressen gehören u.a. Amerikanisierung und kulturelle Mobilität, Gender und Feminismus, und Emotionen und Sentimentalität. Sie ist Koordinatorin des durch das DFG-geförderten „Global Sentimentality Project“.

Kooperationspartner: Leibniz-WissenschaftsCampus Regensburg Europa und Amerika in der modernen Welt sowie das Center for International and Transnational Area Studies (CITAS) der Universität Regensburg.


18. Januar 2021
Diskussion

Area Studies and the Challenges of the Digital Era - Online Discussion

Aufgrund der Covid-19-Pandemie und der daraus resultierenden Einschränkungen der Wissenschafts- und Unterrichtspraktiken hat die Debatte über die Rolle und den Ort der Digitalisierung in den Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland und anderswo an Dynamik gewonnen. Forscher, Archivare, Bibliothekare und Hochschullehrer standen bereits vor der Forderung, sich an die Digitalisierung anzupassen, und diese haben sich erst nach Covid-19 verstärkt. In dieser Diskussion wird untersucht, was das Aufkommen des digitalen Zeitalters mit einer wachsenden Rolle für digitale Technologien und Methoden für Gebietsstudien bedeuten könnte. Diskussionsprache: Englisch.
Weitere Information
Datum: Montag, 18. Januar 2021
Zeit: 14 - 16 Uhr
Ort: online / via ZOOM
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Kooperationspartner: Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) e.V., Herder-Institut, Leibniz Wissenschafts-Campus Regensburg Europa und Amerika


14. Januar 2021
Buchpräsentation

Forging Global Fordism

Buchbesprechung mit einem Vortrag von Stefan Link (Dartmouth): "Von der Arbeitsteilung zur Entwicklungskonkurrenz: Die große Krise 1927–1934 als globaler Wendepunkt."
Detaillierte Informationen erhalten Sie unter Buchbesprechung Forschungskolloquium.
Datum: Donnerstag, 14. Januar 2021
Zeit: 16:15 Uhr
Ort: online / via ZOOM  (https://uni-regensburg.zoom.us/j/91962364308, Meeting-ID: 919 6236 4308)
Plakat
Kooperationspartner: Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, Leibniz-Wissenschaftscampus Regensburg Europa und Amerika in der Modernen Welt


12. Januar 2021
Vorträge

An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Journalismus, oder Freude an der Komplexität

Ein Vortrag von Leonid Klimov, Dekoder. Kooperationspartner: Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS).
Datum: Dienstag, 12.01.2021
Zeit: 14-16 Uhr
Ort: online / via ZOOM (https://uni-regensburg.zoom.us/j/82622179586)
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Im Vortrag wird Leonid Klimov das dekoder-lab Projekt vorstellen. Es wird eine anschließende Diskussion zur guten Praxis in der Wissenschaftskommunikation geben. Weitere Information finden Sie hier.


12. Januar 2021
Vorträge

Did the Soviets Solve the “Productivity Puzzle”? Gender Differences in Science

Ein Vortrag von Ina Ganguli (University of Massachusetts Amherst) im Rahmen der Seminarreihe des AB Ökonomie am IOS.
Datum: 12. Januar 2021
Zeit: 15.00 Uhr!
Ort: Online via Zoom, Anmeldung

It is well documented that women are underrepresented in science and that they tend to publish fewer scientific articles than men, commonly known as the “productivity puzzle”. We might expect these gaps to have been smaller in the Soviet Union, which had a large scientific labor force and ideology stressing gender equality in the labor market. Using a large unique dataset of over 15,000 Soviet scientists and their publications, I estimate a gender gap in publications of 24% in Russia during Soviet times, with a small deterioration to 27% after the Soviet collapse. Both estimates are larger than published estimates of the gap during these periods in the US. The gender gap in citations was even larger than the publication gap, at close to 50% in both periods. Analysis of panel data for Soviet scientists shows that the productivity gap increased in part because women experienced a greater fall in publications after the end of the USSR compared to men. I show that an important factor in the size and dynamics of the gender gap was likely gender segregation by scientific field; women were much more likely to be in the Life Sciences and Chemistry than in Physics and Mathematics, and these were the fields that had the greatest declines in productivity and from which individuals were the most likely to exit science.


15. Dezember 2020
Vorträge

Double-Edged Sword: Persistent Effects of Communism on Life Satisfaction in Eastern Europe

Ein Vortrag von Olga Popova (IOS Regensburg) im Rahmen der Seminarreihe des AB Ökonomie am IOS.
Datum: 15. Dezember 2020
Zeit: 15.00 Uhr!
Ort: Online via Zoom, Anmeldung

Communism was a two-edged sword for those trusted by the former regime. Communist party members and their relatives enjoyed status, privileges, and connections. At the same time, secret police informants were coerced to work clandestinely and gather compromising materials about friends, colleagues, and neighbors. After the fall of Communism, CEE countries and the Baltics exposed informants and regime collaborators, while most of the FSU countries have not done so. Using the 2016 Life in Transition Survey, we examine the long-term consequences of connections to the communist regime for satisfaction in Central and Eastern Europe (CEE) and the former Soviet Union (FSU). In the FSU, we find that individuals with connections to the former Communist party are more satisfied, but those who themselves served as informants to the secret police or had relatives coerced to do that are less satisfied with their lives than those without such connections. The life satisfaction premium for being associated with the former Communist party is, on average, equivalent to monthly household income. At the same time, the costs of being an informant are equivalent to two monthly household incomes. The opposite holds in the CEE and Baltics, There, former Communist party connections negatively influence present-day life satisfaction, and this loss is equivalent to a third of monthly income, but secret service informant ties do not matter. We also empirically test channels that may explain those effects. The findings underscore that the Communist party connections have a persistent but differential effect on life satisfaction.


14. Dezember 2020
Vorträge

Wie amerikanisch war Elvis? Die Entstehung einer transatlantischen Popkultur im Kalten Krieg

Ein Vortrag von Mathias Häußler (UR, Europäische Geschichte) im Rahmen der Ringvorlesung des Leibniz-WissenschaftsCampus "Europa und Amerika" und des CITAS "Special Relations Revisited: Europa und die USA seit dem 19. Jahrhundert".
Datum: Montag, 14. Dezember 2020
Zeit: 18.15 Uhr
Ort: online / via ZOOM  (https://uni-regensburg.zoom.us/j/85892790976, Meeting ID: 858 9279 0976)
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Plakat

Zum Vortragsinhalt:
Heute zählt Elvis Presley neben Micky Maus und Coca-Cola geradezu selbstverständlich zu den bedeutendsten popkulturellen Symbolen der Vereinigten Staaten; sein ursprünglicher Aufstieg in den 1950er Jahren war jedoch zutiefst umstritten. Innerhalb der USA wurden Presleys laszive Bühnenauftritte und Adaptionen afroamerikanischer Rhythm and Blues Musik als Provokation des vermeintlichen gesellschaftlichen Konsens in Eisenhowers zutiefst konservativen Amerika wahrgenommen; in anderen Teilen der Welt stand Elvis oftmals synonym für die umstrittene Expansion amerikanischer Massenkultur und Konsumismus vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs. Dieser Vortrag beleuchtet die Verwandlung Presleys von einer rebellischen Teenagerfigur zu einem der größten popkulturellen Ikonen der Vereinigten Staaten und untersucht, wie größere Fragen amerikanischer Identität durch die öffentliche Figur des Sängers verhandelt wurden. Er interpretiert Elvis Presley hierbei als Wegbereiter einer transatlantischen Jugendkultur und zeigt, wie Popkultur und Konsumismus das öffentliche Bild der Vereinigten Staaten während des Ost-West-Konflikts beeinflussen konnten.
Der Vortrag basiert auf dem neuesten Buch von Mathias Häußler, Inventing Elvis: An American Icon in a Cold War World. Das Buch erschien am Anfang Dezember mit dem renommierten Verlag Bloomsbury Academic.

Zur Person:
Mathias Häußler ist akademischer Rat a.Z. am Lehrstuhl für europäische Geschichte an der UR. Er promovierte an der University of Cambridge. Sein erstes Buch Helmut Schmidt and British-German Relations: A European Misunderstanding, (Cambridge University Press, 2019) basiert auf der Dissertation. Neben der Politikgeschichte und Geschichte der internationalen Beziehung, beschäftigt er sich in seiner Forschung auch mit der populären Kultur, u.a. mit Elvis Presley und Massentourismus im 19. Jahrhundert.

Kooperationspartner:
Leibniz-WissenschaftsCampus Regensburg Europa und Amerika in der modernen Welt sowie das Center for International and Transnational Area Studies (CITAS) der Universität Regensburg


8. Dezember 2020
Vorträge

How to make Belarus more complex? Belarusian export diversification opportunities

Ein Vortrag von Ivan Lyubimov (Russian Presidential Academy of National Economy and Public Administration) im Rahmen der Seminarreihe des AB Ökonomie am IOS.
Datum: 8. Dezember 2020
Zeit: 13.30 Uhr
Ort: Online via Zoom, Anmeldung

Belarusian export diversification opportunities The economy of Belarus has been in stagnation for the past 10 years. This is largely due to the long-standing problems of its key producers. Although the Belarusian economy comprises a large number of manufacturers producing technologically complex output, it manages to export such goods predominantly to the markets of its traditional partners of the former Soviet Union. For Belarus to develop its export capabilities, it is vital to join global technological chains in order to benefit from their superior technological, organizational and marketing know-how. However, the country is unlikely to reproduce the success of Central and Eastern European economies, which benefited from the widescale investment inflows during the transition stage. Today, CEE producers are still predominantly focused on less complex production such as assembly, and therefore are hardly able to play the role of technological donors for Belarus. As for the more developed economies, growing skepticism regarding industrial offshoring might seriously undermine their willingness to invest in Belarus. Most likely, the Belarusian economy will need to search for production partners from different geographic locations. We shall discuss this possibility for Belarus in more detail.


7. Dezember 2020
Vorträge

Cotton, Shoes and Milk Powder: Transatlantic Child Relief in post-WWI Central Europe

Ein Vortrag von Friederike Kind-Kovács (TU Dresden) im Rahmen der Ringvorlesung des Leibniz-WissenschaftsCampus "Europa und Amerika" und des CITAS "Special Relations Revisited: Europa und die USA seit dem 19. Jahrhundert". Der Vortrag wird in der englischen Sprache gehalten.
Datum: Montag, 7. Dezember 2020
Zeit: 18.15 Uhr
Ort: online / via ZOOM  (https://uni-regensburg.zoom.us/j/85892790976, Meeting ID: 858 9279 0976)
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Plakat

Zum Vortragsinhalt:
Der Vortrag untersucht transatlantische Kinderhilfsprojekte in Mitteleuropa nach dem ersten Weltkrieg. Am Beispiel von Budapests bedürftigen Kindern rekonstruiert der Vortrag, wie Mitteleuropa nach dem ersten Weltkrieg zu einem Labor für transatlantische humanitäre Intervention wurde. Er untersucht, wie die Kinder der Hauptstadt in den USA humanitäre Empfindungen auslösten, die zu materiellen Hilfen in großem Umfang führten. Die American Relief Administration und das amerikanische Rote Kreuz zeigen beispielhaft das Interesse daran, Tonnen an materiellen ‚Dingen‘ wie Baumwolle, Schuhe und Milchpulver an verarmte und hungernde Kinder in Budapest zu liefern. Der Vortrag beleuchtet, wie transatlantische humanitäre Hilfen für Kinder Bilder des notleidenden Mitteleuropas verstärkten und zugleich mit Vorstellungen der modernen und wohlhabenden Vereinigten Staaten kontrastierten, die nicht nur den ersten Weltkrieg sondern auch diesen Krieg gegen Hunger und Not gewinnen konnten. Durch die Untersuchung von Diskursen und Alltagspraktiken der Hilfsprojekte beleuchtet die Analyse die zwiespältigen Auswirkungen der ‚humanitären‘ Hilfe auf die lokalen Empfängergesellschaften und auf die transatlantischen Machtverhältnisse.

Zur Person:
Friedrike Kind-Kovács ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung und seit Januar 2020 vertritt sie den Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der TU Dresden. Sie habilitierte an der Universität Regensburg und promovierte an der Universität Potsdam. Dieser Vortrag basiert auf ihrem nächsten Buch, Budapest's Children: Humanitarian Relief in the Aftermath of the Great War, das mit Indiana University Press erscheinen soll.

Kooperationspartner: Leibniz-WissenschaftsCampus Regensburg Europa und Amerika in der modernen Welt sowie das Center for International and Transnational Area Studies (CITAS) der Universität Regensburg


3. Dezember 2020
Vorträge

Vorbei mit dem sonnigen Georgien! Kolonialität in Romanen über Georgien nach 1991

Ein Vortrag von Mirja Lecke im Rahmen des Forschungslabors „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“.
Datum: Donnerstag, 3. Dezember 2020
Zeit: 16.15 Uhr
Ort: online / via ZOOM  (https://uni-regensburg.zoom.us/j/95399378150, Meeting-ID: 953 9937 8150)
Plakat

Zum Vortragsinhalt: Im Vortrag werden koloniale Konstellationen in literarischen Texten über und aus Georgien untersucht. Auf Grundlage von methodischen Ansätzen von Walter Mignolo, Cristina Șandru und Madina Tlostanova werden drei Romane analysiert. „Die Reise nach Karabach“ (1992) des Georgiers Aka Morchiladze, „Der Russophone” vom russischen Schriftsteller Denis Gucko (2005) und der deutschsprachige Bestseller „Das achte Leben. Für Brilka” (2014) von Nino Haratischwili. Alle drei Texte zeigen, was Mignolo „Kolonialität“ nennt, wenngleich auf sehr unterschiedliche Weise. In ihnen überlappen und durchdringen sich verschiedene koloniale, fremde Blicke auf Georgien.

Zur Person:
Mirja Lecke ist seit April 2020 Professorin für Slavische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg. Ihre Forschungsinteressen sind russische Literatur der imperialen und postsowjetischen Periode in postkolonialer Perspektive, insbesondere russisch-georgische, russisch-polnische und ukrainisch-polnische Verflechtungen in der Literatur.

Kooperationspartner: Leibniz-WissenschaftsCampus Regensburg Europa und Amerika in der modernen Welt sowie die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien


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