14. Mai 2020
Vorträge

Russlands Traum - Anleitung zum Verständnis einer anderen Gesellschaft (via ZOOM)

Ein Vortrag von Dr. Reinhard Krumm, Leiter des FES Regionalbüros für Zusammenarbeit und Frieden in Europa mit Sitz in Wien, Lehrbeauftragter für osteuropäische Geschichte an der Universität Regensburg.Kooperationspartner: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO).
Datum: Donnerstag, 14. Mai
Zeit: 18.00 Uhr
Ort: online / via ZOOM  (https://zoom.us/j/98018823969, Meeting-ID: 980 1882 3969)

Die russische Gesellschaft hat einen alten Traum - den Traum von Freiheit. Sie träumt ihn immer völlig unabhängig von ihren jeweiligen Herrschern. Doch wie so vieles in Russland ist auch der russische Traum widersprüchlich. Auf der einen Seite erwartet die Gesellschaft Unterstützung vom Staat im sozialen Bereich. Auf der anderen Seite fordern die Menschen, dass sie selbst über ihr Schicksal bestimmen können. Dazu bedarf es einer Freiheit, die oft rücksichtslos ist und vor der Freiheit des Anderen nicht haltmacht. Seit Peter dem Großen ist der Staat des größten Landes der Welt in Maßen bereit, diesem Willen des Stärkeren stattzugeben - sofern politische Mitbestimmung ausgeschlossen bleibt.
Weiteres zu Reinhard Krumms gleichnamigen Buch.


14. Mai 2020
Vorträge

„Der reiche Onkel aus Amerika“ – Erbtransfers zwischen den USA und der Sowjetunion im Kalten Krieg (ZOOM e-lecture)

Ein Vortrag von Jürgen Dinkel (Leipzig) im Rahmen des gemeinsamen Forschungskolloquiums des Leibniz-WissenschaftsCampus „Europa und Amerika“und der Graduiertenschule für Ost-und Südosteuropastudien.
Datum: 14. Mai 2020
Zeit: 14.15 Uhr
Ort: online / via ZOOM

Transnationale Erbtransfers zwischen Erblassern in den USA und Erben in der Sowjetunion zwischen 1950 und 1970 stehen im Zentrum meines Vortrages. Dabei werden Erbtransfers als Sonden verstanden, durch die sich lokale, nationale und internationale Eigentumsordnungen analysieren lassen. Konkret werde ich den Fragen nachgehen, ob und unter welchen Bedingungen es im Kontext des Kalten Krieges zu Erbtransfers zwischen den USA und der Sowjetunion kam, welche Akteure diese zu verhindern suchten und welche Akteure  diese ermöglichten. Auf einer übergeordneten Ebene sollen dadurch Erkenntnisse über das Eigentumshandeln von Migranten und transnationalen Familien, über die Entstehung von transnationalen Expertennetzwerken und Institutionen sowie über die soziale und politische Konstruktion von Erbe, Eigentum und Eigentumsordnungen gewonnen werden.
Weitere Informationen hier.
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5. Mai 2020
Vorträge

Rivers, mountains, and trade (via Zoom)

Ein Vortrag von Richard Frensch (IOS Regensburg/Universität Regensburg) im Rahmen der Seminarreihe des AB Ökonomie am IOS.
Datum: 5. Mai 2020
Zeit: 13.30 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS), online via Zoom, link wird mit den Einladungen verschickt!

Literature has so far focused on distance, common borders, and access to the sea to assess geography's impact on trade. The dual role of rivers, however, has never been explicitly considered: rivers, and the valleys they have formed, represent natural borders against but also natural pathways for trade. We expand the existing bilateral geographical CEPII-database by adding novel detailed primary data on the European river network along and across country borders. We also construct a new indicator for mountainous terrain, i.e., the ruggedness of trade routes for more than a thousand European country pairs. Applying two-stage structural gravity estimations, we assess the impact of international rivers versus mountains. We show that river connections and moderate river borders create trade, while dominant river borders and mountains are detrimental to trade. The positive net effects of rivers on trade are less important – and also less persistent – than the negative effects of mountains. Our results are due to the existence of river valleys rather than to rivers per se, i.e., they are independent from specific modes of transport chosen along or accross river valleys.


28. April 2020
Vorträge

The Effect of Institutional Quality on Social Trust: Evidence from an Institutional Reform (via Zoom)

Ein Vortrag von Denis Ivanov (Higher School of Economics, Moscow) im Rahmen der Seminarreihe des AB Ökonomie am IOS.
Datum: 28. April 2020
Zeit: 13.30 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS), online via Zoom, link wird mit den Einladungen verschickt!

I study the effect of institutional quality on social trust. As a source of exogenous variation, I consider the natural experiment of institutional reforms in the post-Soviet nation of Georgia following the 2003 Rose Revolution. I examine the level of social trust among members the two ethnic groups which were largely uninvolved in the revolutionary events, Armenians and Azeris, whose homelands have been partitioned between Georgia, from the one side, and Armenia and Azerbaijan, from another side, by the arbitrarily drawn boundaries of the Soviet republics that has become international borders after break-up of the Soviet Union. I show that people who were exposed to better, i.e. post-revolutionary Georgian, institutions, have higher level of social trust. They also have higher level of confidence in state institutions, but not of intragroup cohesion. My findings suggest that improvement in institutional quality is important in fostering social trust.


23. April 2020
Vorträge

Kolloquium mit Ulf Brunnbauer: "Die Ölsardine und Area Studies: Arbeitswelten, Fischkonserven und das Meer seit dem 19. Jh." (ZOOM e-lecture)

Ein Vortrag von Ulf Brunnbauer (IOS) im Rahmen des gemeinsamen Forschungskolloquiumsdes Leibniz-WissenschaftsCampus „Europa und Amerika“und der Graduiertenschule für Ost-und Südosteuropastudien.

Datum: 23. April 2020
Zeit: 16.15 Uhr
Ort: online / via ZOOM

In dem Vortrag wird sich alles um die Sardinendose drehen, ein unbesungener Held des Industriezeitalters. Ausgehend von der Entstehung der Fischkonservenindustrie an der Adria im späten 19. Jahrhundert (als Beginn der industriellen Transformation der damals noch österreichischen Küstengebiete), mit Sprüngen nach Kalifornien und John Steinbeck ("Cannery Row", 1945) und zurück nach Istrien, will ich anhand des Allerweltprodukts der Sardinendose Arbeits-, Wirtschafts- und Umweltgeschichte mit den Area Studies zusammenbringen. Denn in der Fischkonserve stecken reichhaltige Geschichten, die uns die Folgen von technologischem Wandel und Globalisierung auf lokale Gemeinschaften besser vestehen lassen. Zumal: Wer wollte nicht schon immer wissen, worin das Geheimnis des Superfoods aus der Adria besteht?
Für die virtuelle Teilnahme ist für Interessierte, die nicht Mitarbeiter*innen des IOS, der Graduiertenschule bzw. des Wissenschaftscampus sind, eine Anmeldung unter info(at)europeamerica.de erforderlich.
Weitere Informationen hier 


25. März 2020
Vorträge

ABGESAGT: Fotografie und Gesellschaft in Russland

++++ Folgender Vortrag wurde abgesagt +++++

++++ Ob die Ausstellung stattfinden wird, ist derzeit noch offen ++++

Ein Vortrag von Helena Holzberger (München) im Rahmen der Ausstellung "Der Deutsche Karl Bulla – der erste russische Fotoreporter".
Datum: Mittwoch, 25. März 2020 (Ausstellung vom 25.03. – 26.04.2020)
Zeit: 14 Uhr
Ort: Universitätsbibliothek Regensburg

Gemeinschaftsprojekt der Präsidentenbibliothek und der Karl Bulla-Stiftung für historische Fotografie unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung und der Universitätsbibliothek Regensburg „Der Deutsche Karl Bulla- der erste russische Fotoreporter“. Das visuelle Bild von Russland am Ende des 19. und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts
Der fotografische Nachlass von Karl Bulla und seinen Söhnen:
- Galerie von Porträts der kaiserlichen Familie, Minister und Angehörigen des Hofes
- Fotos von Bürgern, Arbeitern, Schriftstellern, Künstlern, Schauspielern
- Ansichten von Sankt Petersburg und seiner Umgebung
- Bildreportagen
Die Ausstellung ist von 25. März bis 26. April 2020 in der Universitätsbibliothek Regensburg geöffnet (Universitätsstraße, 31)
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19. März 2020
Podiumsdiskussion

ABGESAGT: International Law in the Post-Soviet Space – Approaches and Perspectives

+++++ Folgende Veranstaltung wurde abgesagt +++++

Roundtable & Diskussion mit Anja Mihr und Caroline von Gall.
Moderation: Cindy Wittke (IOS Regensburg).
Datum: Donnerstag, 19. März 2020
Zeit: 17:30 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 319)
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18. Februar 2020
Vorträge

Coping with Shocks: Evidence from the Life in Kyrgyzstan Study

Ein Vortrag von Tilman Brück (Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau [IGZ]/International Security and Development Center, Berlin [ISDC]) im Rahmen der Seminarreihe des AB Ökonomie am IOS.
Datum: 18. Februar 2020
Zeit: 13.30 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 109)

Smallholder households in developing and transition countries respond to adverse shocks such as unemployment or adverse weather with a range of different strategies – and these responses in turn have a range of different welfare . In this seminar, I will review evidence for the impact of different shocks on household behaviour and welfare in Kyrgyzstan, drawing on evidence from the Life in Kyrgyzstan Study.
First, I will discuss the impact of shocks in the labour market. Off-farm employment is often cited as a strategy to cope with on-farm shocks. In contrast, I will analyse the opposite relationship, namely whether households in Kyrgyzstan, a country where land access is almost universal, adjust their agricultural production to cope with an off-farm unemployment shock. Using panel data methods, I will demonstrate that households on average increase their self-consumption of agricultural produce, increase livestock income and decrease crop income following an unemployment shock. These effects are different for the relatively poorest households in the sample. All in all, results are in line with previous literature pointing out the importance of livestock for coping. However, we add to this literature by showing that also off-farm shocks may be compensated with on-farm coping strategies.
Second, I will present evidence on how child health responds to adverse weather shocks in Kyrgyzstan. While research on child health has been extensively growing in the recent decades, child health in Central Asia received very little attention in the academic literature. According to the most recent Demographic and Health Surveys in Central Asia, the number of stunted children aged 0-5 years old has been a major problem in the Central Asian countries, with 26%, 22% and 18% stunted in Tajikistan, Turkmenistan and Kyrgyzstan, respectively. Using data from the Life in Kyrgyzstan Study during the years 2010-2016, I will investigate the main socioeconomic determinants of child health measured by the standard indicators widely used in the medical and health economics literature: weight-for-height (WHZ), height-for-age (HAZ), weight-for-age (WAZ) z-scores and mid-upper arm circumference (MUAC). In our study, we follow 2,448 children under age of five. Preliminary results suggest that weather-type shocks such as very cold winters and frosts have detrimental impact on height-for-age; children’s health is negatively influenced by the high food prices in the rural communities, and girls are on average healthier than boys. To our knowledge, this is the first longitudinal study of child health in Central Asia.


13. Februar 2020
Vorträge

The gold standard, fiscal dominance and financial supervision in Greece and South-East Europe, 1841–1939

Ein Vortrag von Mathias Morys (University of York) im Rahmen der Seminarreihe des AB Ökonomie am IOS.
Datum: 13. Februar 2020 (Donnerstag!)
Zeit: 13.30 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 109)

We add a historical and regional dimension to the debate on the Greek debt crisis by analysing repeated cycles of entry and exit from the gold standard, government default, and financial supervision for four South-East European countries from political independence to World War II. The prevailing pattern of fiscal dominance was broken only under financial supervision, when conditionality scaled back the treasury’s influence; only then were central banks able to stabilize their exchange rates. A political economy analysis for Greece finds that financial supervision was politically acceptable as it made successfully adhering to gold more likely in the view of contemporaries.


11. Februar 2020
Vorträge

How do new immigration flows affect existing immigrants?

Ein Vortrag von Sumit Deole (Universität Dortmund) im Rahmen der Seminarreihe des AB Ökonomie am IOS.
Datum: 11. Februar 2020
Zeit: 13.30 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 109)

We apply difference-in-differences regressions to study the impact of the 2015 refugee crisis in Germany on the culturally closer diaspora of existing immigrants originating from Turkey and Middle-Eastern and North-African countries (TMENA). Our identification allows us to emphasize the role of immigrants' culture in estimating the impact of immigration. Additionally, we are able to distinguish between the labor demand and labor supply effects associated with immigration, suggesting overall ambiguous signs on the estimated coefficients. In particular, we find that TMENA immigrants experienced a substantial reduction in unemployment in the year 2015, consistent with the differential demand shock induced by refugees' consumption of culturally similar goods and services. The unemployment effects, however, dissipated starting in 2016, coinciding with refugees' delayed yet incremental labor market integration. We also consider the social impact of the refugee crisis and find that while worries about immigration and xenophobic hostility increased among all respondents, the increases were statistically significantly smaller among TMENA immigrants, primarily due to their cultural proximity to arriving refugees. We find that TMENA immigrants' assimilation of German identity was not affected after the refugee crisis, whereas they increased bonding with the home country's culture.


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