IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Call for papers: The economics of populism: Drivers and consequences

13th Joint IOS/APB/EACES Summer Academy on Central and Eastern Europe.
Dates: July 5–7, 2021
Location: Location: Tutzing, Lake Starnberg, Germany. Should the pandemic prohibit an offline meeting, the event will be organized in an online or mixed format.
Call for papers
Submission deadline: April 30, 2021.

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Leibniz
9. November 2020
Vorträge

Amerika-Auswanderung und (ost)europäische „Diasporen” vor dem Ersten Weltkrieg

Ein Vortrag von Prof. Dr. Ulf Brunnbauer (IOS) im Rahmen der Ringvorlesung des Leibniz-WissenschaftsCampus "Europa und Amerika" und des CITAS "Special Relations Revisited: Europa und die USA seit dem 19. Jahrhundert".
Datum: Montag, 9. November 2020
Zeit: 18.15 Uhr
Ort: online / via ZOOM  (https://uni-regensburg.zoom.us/j/85892790976, Meeting ID: 858 9279 0976)
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Zum Vortragsinhalt: Am 22. März 1908 wurde zum ersten Mal ein orthodoxer Gottesdienst in albanischer Sprache abgehalten – in New York. Der Pope, der damit den ersten Schritt zur Schaffung einer eigenständigen albanisch-orthodoxen Kirche setzte, war Fan Noli – ein umtriebiger Aktivist der albanischen Sache in den USA zu einer Zeit, als es noch keinen albanischen Staat gab. 1922 wurde er schließlich Außenminister des jungen albanischen Staates, 1924 für kurze Zeit zum Regierungschef – bis er den Machtkampf gegen die einheimischen Machtgruppen verlor und Ende 1924 das Land wieder verlassen musste.
Fan Noli ist nicht der einzige Repräsentant von Emigrantengemeinschaften aus Ost- und Südosteuropa in Nordamerika, der die Freiheiten Amerikas für die Agitation für die nationale Befreiung jenseits des Atlantiks nutze. In diesem Vortrag werde ich auf die oft überraschenden Querverbindungen zwischen Emigrantencommunities in den USA und osteuropäischen Nationalismen eingehen und auch die Reaktion von Staaten wie Österreich-Ungarn diskutieren, die darob nicht begeistert waren.
Zur Person:
Seit 2008 ist Ulf Brunnbauer Professor für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Universität Regensburg. Seine Habilitation verteidigte er an der FU Berlin und promovierte an der Universität Graz. Er ist Direktor des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) und Ko-Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GSOSES). Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Migration, Sozialgeschichte, Nationen und Nationalismus.
Kooperationspartner: Leibniz-WissenschaftsCampus Regensburg Europa und Amerika in der modernen Welt sowie das Center for International and Transnational Area Studies (CITAS) der Universität Regensburg.


5. November 2020
Vorträge

Literaturland ›Jiddisch‹

Vortrag Gal-Ed: Literaturland "Jiddisch"

Ein Vortrag von Efrat Gal-Ed im Rahmen des Forschungslabors „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“.

Datum: Donnerstag, 5. November 2020
Zeit: 16.15 Uhr
Ort: online / via ZOOM  (https://uni-regensburg.zoom.us/j/99164259779, Meeting-ID: 991 6425 9779)
Plakat

Zum Vortragsinhalt: Eine wichtige Antwort auf die Erschütterungen der jüdischen Lebenswelt durch den Ersten Weltkrieg war das Projekt der jiddischen Moderne. Hauptakteure der Gestaltung dieses Gegenentwurfs zu den bestehenden Verhältnissen waren die Schriftsteller; die Hauptrolle spielte die entstehende jiddische Literatur. Diese Minoritätsliteratur entfaltete sich weltweit quer durch die verschiedenen Nationalstaaten hindurch und im ständigen Kontakt mit den sie umgebenden Mehrheitskulturen. Wo sie existierte, war sie fremd, geprägt von der Spannung zwischen kultureller Differenz und transkulturellem Selbstverständnis der Autoren. Jiddisch-modernistische ästhetische Programme zeugen von der Bindung an Werte und Modelle der europäischen Moderne und zielten auf die Zugehörigkeit zur Weltliteratur. Doch dazu bedurfte es einer externen Stärkung, der Anerkennung der ›kleinen Literatur‹ durch eine europäische Institution. Dies geschah, als 1927 die staatenlose jiddische Literatur Mitglied des Internationalen PEN-Clubs wurde. Von da an begannen jiddische Autoren ihren geographisch fragmentierten Kulturraum und die jiddische Literatur mit ihren Zentren in Warschau, Wilna, Kiew, Moskau und New York als ein Literaturland aufzufassen; es entstand ›das Land Jiddisch‹.
In meinem Vortrag wird der Diskurs jiddischer Intellektueller um die Fragmentierung ihres Literaturraums rekonstruiert, in dem das kosmopolitische Kulturprojekt entstand, das ursprünglich ›das Land Jiddisch‹ und später ›Jiddischland‹ genannt wurde: die Wortrepublik, welche Jiddischsprechende über Literatur und Kunst weltweit vereinte.

Zur Person:
Efrat Gal-Ed, geboren 1956 in Tiberias, Israel, studierte Judaistik, Germanistik und Komparatistik sowie Malerei und promovierte in Jiddistik. Sie lebt als Malerin und Autorin in Köln und lehrt jiddische Literatur und Kultur an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Moderation:
Sabine Koller, Professorin für Slavisch-Jüdische Studien an der Universität Regensburg

Kooperationspartner: Leibniz-WissenschaftsCampus Regensburg Europa und Amerika in der modernen Welt sowie der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien


3. November 2020
Vorträge

The role of unemployment and job change when estimating the returns to migration

Ein Vortrag von Bernd Fitzenberger (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung [IAB]) im Rahmen der Seminarreihe des AB Ökonomie am IOS.
Datum: 3. November 2020
Zeit: 13.30 Uhr
Ort: Online via Zoom, Link wird mit den Einladungen verschickt!

Estimating the returns to migration from East to West Germany, we focus on pre-migration employment dynamics, earnings uncertainty, and job change. Migrants are found to be negatively selected with respect to labor market outcomes, with a large drop in earnings and employment during the last few months before migration. We find sizeable positive earnings and employment gains of migration both in comparison to staying or job change. The gains vary considerably with pre-migration earnings and with the counterfactual considered. Future migrants have worse expectations for their labor market prospects in the East and migrants show a greater openness to mobility.


30. Oktober 2020
Vorträge

Climate variability networks across the Ottoman Mediterranean: Food shortages, Balkan peasants and Egyptian pilgrims during 1780’s

Ein Vortrag von unserem Gastwissenschaftler Hristo Hristozov.
Datum
: Freitag, 30. Oktober 2020
Zeit: 12 Uhr
Ort: online / via ZOOM;  https://ios-regensburg-de.zoom.us/j/84882080615?pwd=M2QyTzhmVlFsTTVaSDhxMnNCOUVBUT09
Meeting-ID: 848 8208 0615
Kenncode: 183301

In the late 18th century prolongend anomalies in the climate system of the Northern Hemisphere and series of volcanic eruptions in Iceland (Laki-Grimsvötn in the course of 1783-1784) were moderating local weather conditions all across Europe, Mediterranean and beyond. Natural disasters, harvest failures and diseases outbreaks caused by the sharp climate variabilities led to local crises in different areas of the vast Ottoman Empire. This presentation tends to reveal how local grain shortages and the efforts of imperial policy to overcome the food insufficiency triggered far connections between different Ottoman provinces and different strata of the Ottoman society. It also explores the possibilities of combining infotmation from arcival documents and scientific data (mainly Dendrochronology) in the historical analysis.


28. Oktober 2020
Vorträge

Gasstreit im Mittelmeer: Eskalation oder Entspannung?

Zoom-Vortrag von Prof. Dr. Heinz‐Jürgen Axt (Universität Duisburg-Essen).
Datum: Mi., 28.10.2020
Zeit: 16 Uhr
Ort: online / via ZOOM
Zoom-Meeting beitreten: https://ios-regensburg-de.zoom.us/j/99445012403?pwd=WWN4czdLbi85VXFmVnNaU2JWcWxWQT09 
Meeting-ID: 994 4501 2403
Kenncode: 677363
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Der Vortrag ist Teil der Reihe „südostEUROPA an einem Wendepunkt? Aktuelle Krisen im Schatten der Pandemie“, veranstaltet vom IOS und der Südosteuropa‐Gesellschaft (Zweigstelle Regensburg), in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost‐ und Südosteuropastudien und dem Leibniz‐WissenschaftsCampus „Europe and America in the Modern World“.


26. Oktober 2020
Vorträge

Bosnische Blockaden, bosnische Vielfalt. Bosnien und Herzegowina 25 Jahre nach dem Völkermord von Srebrenica und dem Friedensvertrag von Dayton

Zoom-Vortrag von Dr. Peter Hurrelbrink, Merima Ejubović, Tanja Topić (Friedrich‐Ebert‐Stiftung, Bosnien‐Herzegowina).
Datum: Mo., 26.10.2020
Zeit: 16 Uhr
Ort: online / via ZOOM
Zoom-Meeting beitreten: https://ios-regensburg-de.zoom.us/j/94474409429?pwd=RUFweEtpbFpRY2haWmU0N1JaS1NXUT09 
Meeting-ID: 944 7440 9429
Kenncode: 415243
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Der Vortrag ist Teil der Reihe „südostEUROPA an einem Wendepunkt? Aktuelle Krisen im Schatten der Pandemie“, veranstaltet vom IOS und der Südosteuropa‐Gesellschaft (Zweigstelle Regensburg), in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost‐ und Südosteuropastudien und dem Leibniz‐WissenschaftsCampus „Europe and America in the Modern World“.


22. Oktober 2020
Diskussion

The Range and Limits of Travelling Concepts in Area Studies

Datum: Donnerstag, 22. Okober 2020
Zeit: 14 - 16 Uhr
Ort: online / via ZOOM : https://uni-regensburg.zoom.us/j/82404482367
Das Kennwort erhalten Sie per Mail an campus(at)europamerica.de

Weitere Informationen finden Sie hier.


21. Oktober 2020
Vorträge

Die Protestwelle in Bulgarien: Hintergründe und Zukunftsszenarien

Zoom-Vortrag von Alexander Andreev (Deutsche Welle, Bulgarische Redaktion); Kommentar von PD Dr. Petăr Kehayov (LMU München).
Datum: Mi., 21.10.2020
Zeit: 16 Uhr
Ort: online / via ZOOM
Zoom-Meeting beitreten: https://ios-regensburg-de.zoom.us/j/97215246429?pwd=ZEJOcS9BazdmaFRCTjkyRkp2cWwwUT09 
Meeting-ID: 972 1524 6429
Kenncode: 573631
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Der Vortrag ist Teil der Reihe „südostEUROPA an einem Wendepunkt? Aktuelle Krisen im Schatten der Pandemie“, veranstaltet vom IOS und der Südosteuropa‐Gesellschaft (Zweigstelle Regensburg), in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost‐ und Südosteuropastudien und dem Leibniz‐WissenschaftsCampus „Europe and America in the Modern World“.


14. Oktober 2020
Vorträge

Flüchtlingskrise in Griechenland – wie geht es weiter?

Zoom-Vortrag von Dr. Jutta Lauth Bacas (Mediterranean Institute, University of Malta).
Datum: Mi., 14.10.2020
Zeit: 16 Uhr
Ort: online / via ZOOM (https://ios‐regensburg‐de.zoom.us/j/96829831478, Meeting‐ID: 968 2983 1478)
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Der Vortrag ist Teil der Reihe „südostEUROPA an einem Wendepunkt? Aktuelle Krisen im Schatten der Pandemie“, veranstaltet vom IOS und der Südosteuropa‐Gesellschaft (Zweigstelle Regensburg), in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost‐ und Südosteuropastudien und dem Leibniz‐WissenschaftsCampus „Europe and America in the Modern World“.


20. Juli 2020
Vorträge

Serbien nach den Wahlen – Serbien in der Pandemie (online via ZOOM)

Impulsvortrag und Diskussion mit Ana Manojlovic Stakic, Programmkoordinatorin im Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung Belgrad, und Dr. Max Brändle, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung Belgrad

Kooperationspartner: Regensburger Zweigstelle der Südosteuropa-Gesellschaft, Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien
Datum: Montag, 20. Juli 2020
Zeit: 16 bis 17 Uhr
Ort: online / via ZOOM  (https://uni-regensburg.zoom.us/j/99076001906, Meeting-ID: 990 7600 1906 – Schnelleinwahl mobil:
+496950502596,,99076001906# Deutschland
+496971049922,,99076001906# Deutschland)
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Die Parlamentswahlen in Serbien vom 21. Juni haben der Fortschrittspartei des Präsidenten Aleksandar Vucic einen überwältigenden Sieg gebracht, während maßgebliche Oppositionskräfte die Wahlen boykottiert hatten. Im Wahlkampf hatte sich Vucic als erfolgreicher Krisenmanager präsentiert, dem die nahezu vollständigen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen zu verdanken seien. Nach der Wahl stellt sich jedoch heraus, dass die Aufhebung der Maßnahmen zu früh gekommen war: die Zahlen der Neuinfektionen stiegen sprunghaft an, wohl auch, weil die offiziellen Statistiken geschönt waren. Die Ankündigung erneuter repressiver Maßnahmen zum Schutz vor Covid-19 war nun der Anlass für die Unruhen der wütenden Demonstranten, die ihrem Ärger und ihrer Frustration über Gängelung und Irreführung durch die politische Elite Luft machen. Dabei war es Anfang Juli in Belgrad auch zu gewalttätigen Zusammenstößen mit der Polizei gekommen.


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