IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Corruption in Eastern/Southeastern Europe and Latin America: Comparative Perspectives

Fifth Annual Conference of the Institute for East and Southeast European Studies
29 June – 1 July 2017, IOS Regensburg.
Flyer
Plakat
Anmeldung zur Eröffnungsveranstaltung

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 13.30–15.00 Uhr
Ort: WiOS, Landshuter Str. 4 (Raum 109)
Programm Sommer 2017

Forschungskolloquium: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr
Ort: WiOS, Landshuter Str. 4 (Raum 017)
Programm Sommersemester 2017

1st Corridors Young Researchers Workshop

Obstacles and Opportunities for Dialogue and Cooperation in Protracted Conflicts.
September 3 – 9, 2017, Regenstauf (Germany)
Call for Participants.
The application deadline is June 30.

Sommerschule: Deutsche Lebensbilder aus Galizien (1914-1940)

L’viv, 24.9.-1.10. 2017
Anmeldeschluss: 12. Juni 2017

Freie Stellen Text
Gastwiss. Programm Text
Leibniz

Herausgeber: Ulf Brunnbauer, Martin Schulze Wessel, Peter Haslinger
Redaktion am IOS: Hermann Beyer-Thoma (Koordination), Konrad Clewing, Peter Mario Kreuter
Kontakt: beyer-thomaclearclearclearclearclearios-regensburgclearclearde   

Die Online-Schriftenreihe „DigiOst" bietet Zugriff auf hochwertige und aktuelle Sammel- und Tagungsbände, Quelleneditionen und sonstige Monographien. Für ihre wissenschaftliche Qualitätssicherung ist ein aus Wissenschaftlern der beteiligten Institute (IOS, Collegium Carolinum München, Herder-Institut Marburg) bestehender Redaktionsausschuss verantwortlich. Er regelt die  Begutachtung der Online-Texte im Peer Review-Verfahren.
Die Veröffentlichungen sind dem Open Access Prinzip entsprechend weltweit kostenfrei verfügbar, werden von der Bayerischen Staatsbibliothek langzeitarchiviert und bieten eine bequeme inhaltliche Recherche im Volltext. Mit der Freischaltung von „DigiOst" werden die infrastrukturellen Voraussetzungen für elektronisches Publizieren in der Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung maßgeblich optimiert.
Alle Bände erscheinen online auf der Plattform OstDok – Osteuropa-Dokumente online  sowie bei Bilbion Media. Parallel werden die Bände im hochwertigen Print on Demand vom Verlag Otto Sagner  angeboten.
Für nähere Informationen zu den Inhalten der verfügbaren Titel klicken Sie bitte auf die jeweilige Bandnummer.  
 

Erschienen: 

DigiOst 6: Dietmar Neutatz / Volker Zimmermann (Hrsg.): Von Historikern, Politikern, Turnern und anderen: Schlaglichter auf die Geschichte des östlichen Europa - Festschrift für Detlef Brandes zum 75. Geburtstag. Leipzig 2016. 408 S. ISBN: 978-3-86688-511-0

 

 

 

 

DigiOst 5: K. Erik Franzen (Hg.): Migration und Krieg im lokalen Gedächtnis: Beiträge zur städtischen Erinnerungskultur Zentraleuropas. Leipzig 2016. 187 S. ISBN: 978-3-86688-509-7

Aus dem Inhalt:
- Franzen, K. Erik: Vorwort;
- Klei, Alexandra: Erinnerung, Gedächtnis. Architektur, Methodische und theoretische Überlegungen;
- Deme, Katalin: Memorial Encounters with the Holocaust in Post-Socialist Bratislava and Prague: Actors, Ideologies, Urban Identities;
- Lang, Ulrike: Doing Memory in a Shrinking City: Constructing a Cosmopolitan and Capitalist Past in Lodz;
- Gajdosh, Adam: "Everyone Got Something, but not within City Walls." Post-Socialist Revisions of Toponomy in Koshice between Neutralization, Representation and Ignorance;
- Franzen, K. Erik: Erinnerung to come, to stay, to go. Migration im städtischen Gedächtnis in Hoyerswerda nach 1989: Eine Annäherung am Beispiel des "Lagers Elsterhorst".

DigiOst 4: Christian Pletzing / Marcus Velke (Hrsg.): Lager-Repatriierung-Integration. Beiträge zur Displaced Persons-Forschung. München, Berlin, Leipzig, Washington/D.C 2016. 336 S. ISBN: 978-3-86688-507-3

Lager - Repatriierung - Integration - zwischen diesen Polen bewegte sich die Existenz der Displaced Persons in Deutschland. Die in diesem Band versammelten Beiträge reflektieren Bereiche, die von der Displaced Persons-Forschung bislang nicht ausreichend bearbeitet worden sind: Jugoslawische DPs sind ebenso Thema wie polnische Repatrianten, die Architektur jüdischer DP-Synagogen oder die Integration "Heimatloser Ausländer" in der Bundesrepublik Deutschland. Einen Schwerpunkt bilden Beiträge zur Geschichte baltischer und polnischer DPs. Der Band ist Resultat der Tagung "Dimensionen der Displaced Persons-Forschung II", die 2013 im Akademiezentrum Sankelmark vor allem Vertreterinnen und Vertreter des wissenschaftlichen Nachwuchses aus dem Bereich der DP-Forschung zusammenbrachte.

DigiOst 3 Katrin Boeckh / Oleh Turij (Hg.), Religiöse Pluralität als Faktor des Politischen in der Ukraine. München, Berlin, Leipzig, Washington/D.C 2015. ISBN (Print) 978-3-86688-504-2; ISBN (eBook) 978-3-86688-505-9 (demnächst)

In Weißrussland hat der Präsident seit 1991 nicht gewechselt, Russland sah in dieser Zeit drei verschiedene Gesichter, die Ukraine sechs und außerdem zwei Revolutionen. Warum ist die Ukraine anders? Das 19-köpfige internationale und interdisziplinäre Autorenteam des Sammelbandes gibt eine mögliche Antwort: Die gelebte religiöse Pluralität, die nach dem Zusammenbruch des Sozialismus in der Ukraine aufgeblüht ist, förderte den öffentlichen Diskurs und die Demokratisierung des Landes.

DigiOst 2 Johannes Gleixner / Laura Hölzlwimmer / Christian Preusse /Damien Tricoire (Hg.), Konkurrierende Ordnungen. Verschränkungen von Religion, Staat und Nation in Ostmitteleuropa vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. München, Berlin, Leipzig, Washington/D.C 2015. ISBN (Print) 978-3-86688-502-8, ISBN (eBook) 978-3-86688-503-5, URN: urn:nbn:de:bvb:12-ostdok-x-104-6 (November 2015)

Von der Reformation bis ins 20. Jahrhundert prallten in Ostmitteleuropa religiöse und politische Ordnungen aufeinander. Die Konfessionen strebten oft nach Dominanz und stellten somit die existierenden Herrschaftsverhältnisse infrage. Die Konkurrenz zwischen religiösen Gemeinschaften gefährdete das soziale und politische Gefüge. Die Eliten der Region sahen sich vor dringende Probleme gestellt: Wie sollten sie mit der religiösen Heterogenität umgehen? Waren Kirchenunionen und Religionsgespräche realistische Lösungen? Welche politischen Foren und Rechtsinstrumente konnten sie bemühen, um trotz religiöser Feindschaften den nötige sozialen und politischen Zusammenhalt zu gewährleisten? Wie konnten sie Identitäten stiften, die die nationale Gemeinschaft mit der Konfession in Einklang bringen würden, der sie eine führende Rolle zuerkannten? Konkurrierende Ordnungen nimmt Verschränkungen zwischen Religion, Staat und Nation in Vormoderne und Moderne in den Blick. Durch den Fokus auf politisch-religiöse Kämpfe und rivalisierende Ordnungsbestrebungen eröffnet der Sammelband Perspektiven für einen epochenübergreifenden Vergleich.

DigiOst 1 Konrad Clewing (Hg.), Roher Diamant Dalmatien. Die habsburgische Verwaltung, ihre Probleme und das Land, wie beschrieben von seinem Gouverneur Lilienberg für Kaiser Franz I. (1834). München, Berlin, Leipzig, Washington/D.C. 2015. 364 S., ISBN (Print) 978-3-86688-500-4, ISBN (eBook) 978-3-866688-501-1, URN: urn:nbn:de:bvb:12-ostdok-x-103-0 (Mai 2015)

Der dalmatinische Gouverneur Wenzel Vetter Graf Lilienberg verknüpfte 1835 mit seinem ausführlichen Reisebericht über die von ihm verwaltete Provinz große Hoffnungen: dank seiner Lektüre durch den Adressaten, Kaiser Franz I. von Österreich, sollte im Lande und überhaupt in der habsburgischen Verwaltung vieles besser werden. Dalmatien blieb zwar dennoch eine im Gesamtstaat wenig beachtete und wenig einflussreiche Randregion. Die vorliegende Edition bietet aber tiefe Einsichten nicht nur in die örtlichen Verhältnisse, sondern auch in die Prinzipien, Praxis und Schwächen habsburgischen Verwaltens im Vormärz. Dank der Plastizität der Landesbeschreibung kann das Buch sogar noch Reisenden von heute zum Vergleich mit dem aktuellen Zustand Dalmatiens dienen.